<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mandelzweig unterwegs ... &#187; unterwegs</title>
	<atom:link href="http://blog.strebar.de/mandelzweig/tag/unterwegs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig</link>
	<description>und das mit Gott rund um die Welt</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Aug 2009 10:48:47 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Ein einfaches Geheimnis</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/05/24/ein-einfaches-geheimnis/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/05/24/ein-einfaches-geheimnis/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 20:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=643</guid>
		<description><![CDATA[Im letzten Jahr habe ich in einer erstaunlichen Weise gelebte Gastfreundschaft erfahren dürfen, welche der Schlüssel zu Menschen, Kulturen und Gemeinschaft ist. Es ist schön, immer wieder in die Fremde zu gehen und doch wie in einer unbekannten Heimat empfangen zu werden. Wenn Menschen auf einander neugierig sind und bereit auf einander zu hören, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahr habe ich in einer erstaunlichen Weise gelebte <strong>Gastfreundschaft</strong> erfahren dürfen, welche <strong>der Schlüssel zu Menschen, Kulturen und Gemeinschaft</strong> ist. Es ist schön, immer wieder <strong>in die Fremde zu gehen</strong> und doch wie in einer <strong>unbekannten Heimat empfangen zu werden</strong>. Wenn Menschen auf einander neugierig sind und bereit auf einander zu hören, von einander zu lernen und gemeinsam das Leben zu teilen.</p>
<p>Ein Symbol der gelebten Gastfreundschaft ist für mich <strong>Couchsurfing</strong>. Eine Internetgemeinschaft die für alle offen ist. Sie lebt davon, dass Menschen bereit sind ihre Herzen und Häuser zu öffnen, sowie das Leben miteinander zu teilen und in einenm gemeinsamen Austausch zu treten.</p>
<p>Dank Couchsurfing durfte ich nicht nur verschiedene Länder bereisen, sondern auch Land, Leute, Kulturen und verschiedene soziale Schichten kennen lernen. Ich machte die Erfahrung, was es heisst in Hängematten, Betten, Matratzen und auf Couches zu schlafen. Aber vorallem, was es heisst in der jeweiligen Kultur zu leben. Ganz nebenbei frischt man auch seine Sprachkenntnisse immer wieder auf bzw. verbessert sie.</p>
<p>Ein paar Couchsurfer könnt hier sehen, wobei oftmals tiefe Freundschaften entstanden sind:</p>
<p>In diesem Sinne: ¨Liebt einander mit aufrichtiger Liebe. Vergesst nicht, Fremden Gastfreundschaft zu erweisen, denn auf diese Weise haben einige Engel beherbergt, ohne es zu merken!¨ (die Bibel, Hebräerbrief 13,1)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/05/24/ein-einfaches-geheimnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Saudade de Salvador</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/03/24/saudade-de-salvador/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/03/24/saudade-de-salvador/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 14:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=593</guid>
		<description><![CDATA[Inzwischen sind meine 2 Monate Praktikum in Salvador leider vorbei    und ich kann sehr dankbar auf eine prägende, herausfordernde und erfahrungsreiche Zeit zurückblicken. An meinen letzten Arbeitstag hat man für mich sogar noch eine Überraschungsabschlussparty organisiert, wobei ich vollkommen überfordert war, als sich über 70 Leute von mir verabschieden wollten. Das Schönste war, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen sind meine <strong>2 Monate Praktikum</strong> in Salvador leider <strong>vorbei </strong> <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  und ich kann sehr dankbar auf eine prägende, herausfordernde und erfahrungsreiche Zeit zurückblicken. An meinen letzten Arbeitstag hat man für mich sogar noch eine Überraschungsabschlussparty organisiert, wobei ich vollkommen überfordert war, als sich über 70 Leute von mir verabschieden wollten. Das Schönste war, als an der Wand in deutsch stand: &#8220;Bis bald! Wir vermissen dich&#8230;&#8221;</p>
<p>Einen kleinen Einblick, wie tief auch kurze Freundschaften gehen können, bekomme ich mit an Hand von Mails.  Zum Beispiel schrieb mir mein Freund,  dass die Tage eine Mutter in den Unterrichtsraum gekommen ist und anfing zu weinen.  Sie erzählte ihm von unseren Begegnungen während meines Praktikums und dass sie mich ganz einfach vermisst&#8230;  auch meine ganzen  &#8220;Was ist das?&#8221;  Fragen, welche uns alle sehr oft zum Schmuzeln gebracht haben. Habt ihr beispielsweise einmal versucht &#8220;Semmelbrösel in einer Fremdsprache zu erklären? </p>
<p><strong>Salvador </strong>konnte ich letztendllich von <strong>3 Ebenen kennenlernen</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>1 Ebene</strong>, als <strong>Tourist</strong>, welcher einfach von der historischen Stadt und ihren natürlichen, kulturellen und baulichen Schönheiten faziniert ist und von der scheinbaren Gemütlichkeit der Bewohner in den Bann gezogen wird.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>2 Ebene</strong>, als <strong>hängengebliebener Tourist</strong>, von denen es in Salvador sehr viele gibt. Viele Touristen kommen mal für 3 bis 4 Tage nach Salvador und bleiben dann doch Monate, wenn nicht sogar Jahre, da. Man fängt an zu leben, kennt die Menschen in seinen Wohnviertel &#8211; zumindestens vom Sehen und weiss, wo man gut einkaufen gehen kann, bzw. auch welche Busse wohin unterwegs sind. Die Hängengeblieben sammeln sich unter anderem im Bispo, einem alternativen Haus, welches durch seine Bewohner sehr international besetzt und mit Brasilianern durchmischt ist. Tagsüber wird den unterschiedlichsten Beschäftigungen nachgegangen, z.B. machen viele in Salvador eine Tanz- und Choreografieausbildung oder lernen bzw. spielen Capoeira .</li>
</ul>
<ul>
<li>Die <strong>3 Ebene</strong> kam für mich eher ungeplant, das Leben <strong>als Fremder unter Einheimischen</strong>. Diese Station war für mich eine ganz neue Situation. Sämtliche Frauen nahmen mich herzlich in ihren Alltag mit auf und brachten mir viele nützliche Sachen bei. So lernte ich immer wieder neue Dinge, z. B., wie man Wäsche auch noch professionell mit den Händen waschen kann, was die typischen und traditionellen Speisen von Bahia sind und wie man sie zubereiten kann.  Auch eine Unzahl an neuen Früchten und Gemüsearten  lernte ich in Salvador kennen. Es gab mir  insgesamt einen Tiefenblick in das bahianische Leben zu Hause, in der Familie, auf Arbeit, beim Sport und in der Freizeit. Ich, als Deutsche, habe dazu noch eine gehörige Portion an gelebter Gastfreundschaft erfahren dürfen.</li>
</ul>
<p>Leider hat alles ein Ende und so auch mein Aufenthalt in Salvador. Inzwischen hat die <strong>Uni in Porto Alegre wieder angefangen</strong> und ich habe die Woche meine <strong>Wohnungssuche beenden</strong> duerfen. Fuer die naechste Zeit wohne ich einer genialen Bibliothek, welche zum Lernen anregt. <strong>Die Sonne</strong> musste ich nun <strong>gegen</strong> ein mehr oder weniger <strong>Regenwetter eingetauschen</strong>. Auch habe ich einen kleinen Schlag bekommen, was den Wechsel von den gastfreundlichen und herzlichen Bahianern zu den doch sehr steifen und distanzierten Gauchoas betrifft. Mit dem Uni- Start haben auch zwangsläufig meine <strong>Online-Zeiten wieder</strong> stark <strong>zugenommen</strong>. Von nun an werdet ihr von hier aus wieder etwas regelmässiger auf dem Laufenden gehalten. Entschuldigt, dass die letzten Monate etwas spärlich und still an Informationen verlaufen sind. Demnächst wird es auch wieder farbenfroher,  dank meiner neuen Kamera <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/03/24/saudade-de-salvador/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie das Leben spielt</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/01/23/wie-das-leben-spielt-bitte-korregieren-und-hochstellen/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/01/23/wie-das-leben-spielt-bitte-korregieren-und-hochstellen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 20:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=563</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich den Sumpf der Gemütlichkeit verlassen hatte, steuerte ich Refice an. Sehr schnell mußte ich feststellen, daß diese Stadt ihrem Ruf als drittgefährlichste Stadt Brasiliens wirklich gerecht wird und man allgegenwärtig diese Gefahr spürt. Eine interessante Erfahrung war, daß in diesen Tagen besonders viele an mich gedacht haben, bzw. auch das Gefühl hatten, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich den Sumpf der Gemütlichkeit verlassen hatte, steuerte ich <strong>Refice</strong> an. Sehr schnell mußte ich feststellen, daß diese Stadt ihrem Ruf als drittgefährlichste Stadt Brasiliens wirklich gerecht wird und man allgegenwärtig diese Gefahr spürt. Eine interessante Erfahrung war, daß in diesen Tagen besonders viele an mich gedacht haben, bzw. auch das Gefühl hatten, um Bewahrung zu beten. Vielen Dank dafür, ich bin bewahrt geblieben!!!  Aus diesem Grund verließ ich die Stadt auch sehr schnell wieder. Richtig erholsam war es dagegen mit vielen tollen Stränden und  einem ganzen Markt an Hängematten <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  in <strong>Fortaleza</strong>.   Auch einen gewissen Einblick in das nordöstliche Familienleben durfte ich nebenbei bekommen, sowie einen ersten Krebs knacken <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .  In dieser Zeit wurde fast das Unmögliche möglich. Ich erhielt einen Anruf, wir haben einen <strong>Praktikumsplatz</strong> für dich. Kannst du so schnell wie möglich vorbei kommen und mit den Chefs reden? So Schnell wie moeglich waren für mich &#8220;nur&#8221; 22h Busfahrt bis nach Salvador.</p>
<p>Letzten Dienstag war dann alles besiegelt. Ich werde die nächsten 2 Monate in einem Krankenhaus mit angegliederten Therapiezentrum im Freizeitsbereich tätig sein.  Momentan sind hier Ferien, weshalb unsere Freizeitbeschäftigung sehr häufig auch aus Strand- und Kulturausflügen besteht <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .  Ab Februar, wer hätte das gedacht, besteht mein hauptsächliche Aufgabe darin, Capoeira mit zu der unterrichten <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Besonders spannend finde ich die Kombination, daß ich sowohl mit körperlich und geistig behinderten Menschen Capoeira trainieren werde, als auch mit den Kindern und Jugendlichen in den Favelas spielen darf. In der Mittagspause bekomme ich dann meine eigene Capoeira-Einheit von einen Capoeira-Professor.  Momentan bin ich gerade auf der Suche nach meinen Muskeln und wenn ich sie irgend wann einmal finden sollte <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> , werde ich auch mein ganzes Körpergewicht auf den Handgelenken lagern können. Nebenbei musste ich ihm noch erklären, daß es für uns nicht ganz so selbstverstaendlich ist wie hier, daß alle auf den Händen stehen, bzw. laufen können. Weil mein Praktikum einfach mal der Hit ist, wird nach Dienstschluss für die Mitarbeiter  noch ein Tanzkurs angeboten. So heisst es dann ab 18 Uhr- sich ganz auf die Rhythmen von Lambada, Salsa, Samba, Chachacha &amp; Co.  einzulassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/01/23/wie-das-leben-spielt-bitte-korregieren-und-hochstellen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sumpf der Gemütlichkeit</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/01/09/sumpf-der-gemuetlichkeit/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/01/09/sumpf-der-gemuetlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 17:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=538</guid>
		<description><![CDATA[Überall in Bahia findet man die Aufforderung wieder &#8220;Lächle!!!  &#8221;  Der ein oder andere fragt sich, wieso? Die Antwort findet man an der südlichen Grenze: &#8220;Lächle, Du bist in Bahia!&#8221; Zunächst kommt man mit den Bus an kleinen Indianerdörfern vorbei und schon  fühlt man sich in eine etwas andere Welt versetzt. Ein paar Kilometer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überall in Bahia findet man die Aufforderung wieder &#8220;Lächle!!! <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> &#8221;  Der ein oder andere fragt sich, wieso? Die Antwort findet man an der südlichen Grenze: &#8220;<strong>Lächle, Du bist in Bahia!&#8221; </strong>Zunächst kommt man mit den Bus an kleinen Indianerdörfern vorbei und schon  fühlt man sich in eine etwas andere Welt versetzt. Ein paar Kilometer weiter gibt es historisch bedeutsame Kolonialstädte, in denen Geschichte greifbar nah wird. Über Jahrhunderte wurde hier ein krasser Sklavenhandel betrieben und 1888 wurde hier das Verbot des Sklavenhandels ebenfalls unterschrieben. Auch Zumbi, für Afrikaner ein Symbol der Freiheit, schrieb in dieser Gegend Geschichte, indem er einen großen Sklavenaufstand anführte.  Die weiße Frau beispielsweise, ist eine Seltenheit an sich. Die vorherrschende Hautfarbe ist schwarz, bzw. Schoko braun und da lernt man ganz nebenbei als Weißer im Kleinen mal kennen, was es heißt, eine andere Hautfarbe zu besitzen. Es ist aber ein Glück, daß es Freunde gibt, die für einen einstehen. <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die afrikanischen Wurzeln lassen sich leicht auch  in der vorherrschenden Religion <strong>Candomblé</strong> finden. Diese Religion spiegelt für mich im wahrsten Sinne des Wortes das Alte Testament der Bibel wider. Das fängt bei Speiseopfern an und hört bei Tieropfern auf. Eine besondere Rolle nehmen dabei auch Pflanzen, Kleidung, Schmuck und Düfte ein. Nebenbei lernte ich auch, dasß ich echt dankbar sein kann, daß Jesus das ultimative Opfer ist, weshalb nicht ständig neue Opfer mehr nötig sind. Ich finde  es überhaupt sehr angenehm, daß  alles in der Bibel niedergeschrieben ist und man sich nicht auf die Erzählungen der &#8220;Alten&#8221; verlassen muß, sowie daß man sich ganz auf einen lebendigen Gott konzentrieren kann, statt sich mit einem ganzen Goetterhimmel auseinandersetzen zu müssen.</p>
<p>Wieso lautet die Ueberschrift nun &#8220;Sumpf der Gemütlichkeit&#8221;? In Bahia ist das Leben immer leicht &#8211; maximal die Leute sind kompliziert, so die Bahianer. Am Anfang war dieses lockere, herzliche Lebenes nach der Uni für mich wirklich Erholung. Doch wenn man, wie ich vielleicht  auf der Suche nach einem Praktikum ist, stößt man schnell an seine Grenzen, weil alles so gemütlich ist: wenn es heute nicht klappt, dann vielleicht morgen. Das Wichtigste ist eigentlich immer nur, gelassen zu bleiben. Dummerweise, führt die Gelassenheit aber zu nichts, denn man wird immer nur mit einem guten Gefühl und einer neuen Hoffnung in den nächsten Tag entlassen. Ich denke, wir können aber trotzdem von den Bahianer lernen, daß nicht alles kompliziert sein muss. Es gibt immer Momente, wo es am besten ist einfach loszulassen und wirklich mal abzuwarten, wie das Leben so spielt. Auf der anderen Seite sollten wir Planung und zielgerichtete Umsetzung unsererPläne ruhig beibehalten. <strong>Lasst uns neu lernen, unser Leben bewußt zu leben und das Lachen nicht zu vergessen!</strong></p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich euch ein energiereiches, frohes und friedvolles Jahr 2009<br />
(so lauten die Wünsche hier in Bahia <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> !!!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2009/01/09/sumpf-der-gemuetlichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>verlängerter Wochenendsausflug ;-)</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/11/19/verlangerter-wochenendsausflug/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/11/19/verlangerter-wochenendsausflug/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 21:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=445</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt im Portugiesischen das Wort saudade, welches man mit Fernweh, Heimweh oder einfach Sehnsucht übersetzen kann. Dieses Gefühl was alles umschliesst von &#8220;mich packt die Reiselust&#8221; bis hin zu &#8220;ich will nach Hause!!!&#8221;
Genau dieses packte mich gegen Ende letzter Woche, als ich in meinen Terminkalender schaute und feststellen musste, dass es nur noch wenige Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt im Portugiesischen das Wort saudade, welches man mit Fernweh, Heimweh oder einfach Sehnsucht übersetzen kann. Dieses Gefühl was alles umschliesst von &#8220;mich packt die Reiselust&#8221; bis hin zu &#8220;ich will nach Hause!!!&#8221;</p>
<p>Genau dieses packte mich gegen Ende letzter Woche, als ich in meinen Terminkalender schaute und feststellen musste, dass es nur noch wenige Wochen bis zu den großen heiß erwarteten Sommerferien sind. Meisten bringt der baldige Ferienbeginn auch viele Abgabetermine und Klausuren mit sich. Also sah ich an diesem Wochenende die letze Chance, noch einmal für den Semesterendspurt aufzutanken.</p>
<p>Da ich im Süden Brasilien wohne, liegt <strong>Montevideo</strong> (Hauptstadt von Uruguay) nur eine Nachtfahrt von Porto Alegre entfernt, sodass man mit den ersten Morgenstrahlen bereits auf den Strassen Montevideos wandeln kann. Gedacht- getan, so verbrachte ich den Samstag in Montevideo. Dort erfreute mich, dass trotz wirtschaftlicheren Herausforderungen jeglicher Kultur-&amp; Museumsbesuch unentgeltlich ist. Hier fand ich im nationalen historischen Museum erstmals neben der Europäischen und Nationalen Geschichte auch viele weitere andere Kulturen und ihre Geschichte vertreten. Diese Ausgewogenheit begeisterte mich und ich durfte einiges über die Süd- und Zentralamerikanischen sowie die Asiatischen Kulturen lernen.</p>
<div id="attachment_448" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-448" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01025.jpg?w=300" alt="Montevideo" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Montevideo</p></div>
<p>Mit der Fähre sind es dann nur noch 2 Stunden bis <strong>Buenos Aires </strong>(Hauptstadt Argentiniens). Diese Stadt ist einfach der Hammer!!!! Die erste Stadt in Südamerika, welche eine Spagat zwischen Alt und Modern sehr gut abgefedert hat und nicht einfach nur irgendwie von Wolkenkratzern überschwemmt wurde. Im Goetheinstitut habe ich auch ein wissenschaftliche Vergleichsarbeit zwischen Berlin und B.A. gefunden. Sehr spannend, da auch Geschichtlich manch eine Gemeinsamkeit zwischen beiden Städten besteht. Ihre 13 Mio. Einwohner bekommt man in der Stadt dank der vielen großzügig angelegten Grünflächen kaum zu spüren. B.A. steht für Evita und Tango. Letzteres kann man ausgiebig im Arbeiter- und Künstlerviertel La Boca bewundern. Mich beeindruckte vor allem die Phantasie und die Gastfreundschaft der Buenes Airer! Eine Stadt in der ich mit Sicherheit auch längerfristig leben könnte <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<div id="attachment_449" class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01054.jpg"><img class="size-full wp-image-449" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01054.jpg" alt="B.A." width="288" height="216" /></a><br />
<p class="wp-caption-text">B.A.</p></div>
<div id="attachment_454" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01102.jpg"><img class="size-medium wp-image-454" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01102.jpg?w=300" alt="kreativer B.A.ner" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">kreativer B.A.ner</p></div>
<div id="attachment_452" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01081.jpg"><img class="size-medium wp-image-452" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01081.jpg?w=300" alt="essbare Kreativität for free" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">essbare Kreativität for free</p></div>
<div id="attachment_455" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01245.jpg"><img class="size-medium wp-image-455" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01245.jpg?w=300" alt="B.A. by night" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">B.A. by night</p></div>
<p>Der einzig zu verzeichnende Verlust ist, dass meine Kamera ungefragt den Geist aufgeben hat- einfach so. Gestärkt mit vielen reichhaltigen Begegnungen und ohne Kamera ;-(, fällt es mir nun leicht den Semesterendspurt anzutreten und die Sommerferien nahen- komischer Weise Weihnachten auch. Dieser Zusammenhang passt gerade noch nicht in meinen Kopf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/11/19/verlangerter-wochenendsausflug/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Welt zu Gast bei Freunden- Teil 2</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/11/04/die-welt-zu-gast-bei-freunden-teil-2/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/11/04/die-welt-zu-gast-bei-freunden-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 22:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=372</guid>
		<description><![CDATA[Dass das wirklich so ist, habe ich die letzten 1,5 Wochen ganz oft spüren dürfen. Auf dem Weg nach Rio de Janeiro unternahm ich einen Abstecher nach Paranti. Ein kleines Fischerdorf, dass seinen ganz eigenen Seharm besitzt. Beim Betrachten durch ein Fenster der verschiedensten Kunstwerke, wurde ich mit meinem ganzen Gepäck von der Künstlerin hereingebeten. Nach einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das wirklich so ist, habe ich die letzten 1,5 Wochen ganz oft spüren dürfen. Auf dem Weg nach Rio de Janeiro unternahm ich einen Abstecher nach <strong>Paranti</strong>. Ein kleines Fischerdorf, dass seinen ganz eigenen Seharm besitzt. Beim Betrachten durch ein Fenster der verschiedensten Kunstwerke, wurde ich mit meinem ganzen Gepäck von der Künstlerin hereingebeten. Nach einem kurzen Gespräch stellten wir beide unser Interesse an anderen Kulturen fest und hatten einen regen Austausch. Damit mir die Erkundung der Kleinstadt leichter fiel, durfte ich mein Gepäck bei ihr unterstellen. So konnte ich die Hafenstadt viel besser geniessen und auch weitere Künstler in ihren Ateliers besuchen. Am Abend erhielt ich neben meinen Gepäck auch eine gesunde Wegzerrung <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<div id="attachment_412" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00045.jpg"><img class="size-medium wp-image-412" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00045.jpg?w=300" alt="Parati" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Parati</p></div>
<div id="attachment_414" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc099901.jpg"><img class="size-medium wp-image-414" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc099901.jpg?w=300" alt="Strassenleben" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Strassenleben</p></div>
<p>Am folgenden Tag machte ich mich zur <strong>Ilha Grande</strong> (eine ehemalige Gefängnisinsel) auf, welche einfach atemberaubende Strände besitzt, die von Wald/ Dschungel umgeben sind.</p>
<div id="attachment_415" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00087.jpg"><img class="size-medium wp-image-415" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00087.jpg?w=300" alt="Ilha Grande" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ilha Grande</p></div>
<p>Der Kontrast erfolgte daraufhin in <strong>Rio de Janeiro</strong>. Ein wenig habe ich ja bereits über die Stadt geschrieben. Sie erhielt ihren Namen, als im Januar 1502 Gaspar de Lemos eine große Bucht Brasiliens fand und sie irrtümlich als Fluss identifizierte. Rio war bereits im 17. Jhd., nach Salvador da Bahia und Recife, die drittwichtigste Stadt der Portugiesen in Brasilien. Kurz vor dem Einmarsch von Napoleon in Lissabon floh Portugals Kronprinz Dom João VI. mit seinem gesamten Hofstab nach Brasilien. Dabei verliebte er sich so sehr in die Stadt, dass er seine Regierungstätigkeiten über das vereinigte Königreich Portugals, Brasilien und Algarve von Rio aus verwaltete. Bevor die Regierung in ihre eigens kreierte Hauptstadt Brasilia umzog, blieb Rio bis 1960 die politische Hauptstadt Brasiliens. Durch sehr viele Einwanderungswellen entwickelten sich überall auf den Hügeln Rios Favelas, so dass ein gewisses Gefahrenpotential überall in der Stadt lauert. Da aber Menschen eine Stadt prägen, durfte ich mit Sonja den inneren Atem Rios spüren. Sie zeigte mir die Stadt und angesagte Sambaadressen. Nebenbei haben die Rioanerinnen mir eine Prise Samba mit ins Blut gestreut, wobei ich sie echt für ihre Ausdauer bewundere!!! Für mich war es sehr beeindruckend zu sehen, dass selbst 5 Jährige nicht still stehen können, wenn Nachts gegen 23 Uhr Samba-Live-Musik gespielt wird und die Väter keinen Zweifel dran lassen, dass sie die wahren Prinzessinnen sind.</p>
<div id="attachment_416" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00173.jpg"><img class="size-medium wp-image-416" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00173.jpg?w=300" alt="Bibliothek" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bibliothek</p></div>
<div id="attachment_418" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00170.jpg"><img class="size-medium wp-image-418" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00170.jpg?w=300" alt="Theater und Belas Artes" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Theater und Belas Artes</p></div>
<div id="attachment_419" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00157.jpg"><img class="size-medium wp-image-419" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00157.jpg?w=300" alt="Antike Strassenbahn&amp; moderne Kirche im Hintergrund" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Antike Strassenbahn&amp; moderne Kirche im Hintergrund</p></div>
<div id="attachment_420" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00473.jpg"><img class="size-medium wp-image-420" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00473.jpg?w=300" alt="Christo Redertor" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Christo Redentor</p></div>
<div id="attachment_423" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc004471.jpg"><img class="size-medium wp-image-423" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc004471.jpg?w=300" alt="Aussicht von Christo Redentor" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Aussicht von Christo Redentor</p></div>
<div id="attachment_424" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00426.jpg"><img class="size-medium wp-image-424" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00426.jpg?w=300" alt="Pão de Açucar" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Aussicht vom Pão de Açucar</p></div>
<p>Das Kontrastprogramm dazu war <strong>Ouro Preto</strong>, eine alte Konionalstadt, welche den Reichtum der einstigen Goldfunde widerspiegelt, aber leider auch die Leidensgeschichte vieler Sklaven. Auf den Weg dahin wurde mir die Gastfreundschaft einer deutschen Immigrantin zu teil, welche mir ihr Fahrrad auslieh damit ich ihre Stadt besser erkunden konnte und mich anschliessend zum Mittag einlud, so dass ich den Genuss der ammazonischen Küche kennenlernen durfte. Diese unterscheidet sich sehr stark von dem, was ich bis dahin kennengelernt hatte. Sehr viel Gemüse und fischhaltig mit viel mehr exotischen Früchten, die aber seeeehr lecker schmecken. In Ouro Preto beeindruckte mich am meisten eine Jesusstatue, welche die Liebe Jesus so klar auf den Punkt gebracht hat- wie noch nie zuvor. Der gekreuzigte Jesus umarmt den Sünder und schaut ihn mit liebenden Augen ins Gesicht bzw. weiter zu der Person, welche frontal zu der Statue steht. *Wow* wir haben echt einen Gott der uns ansieht, uns wertschätzt und uns liebt. Wobei diese Liebe über den Tot hinausreicht. Am Abend schloss ich Bekanntschaft mit einem Franzosen und einer Engländerin, die sich in Thailand kennen- und lieben gelernt haben. Gemeinsam verbrachten wir einen bunten Abend im Kreise von Brasilianern. Unser Sprachgewirr war echt spannend, so versuchte der Franzose sich mit den Brasilianern, anhand seiner Muttersprache und ein paar Brocken Reisespanisch,  zu unterhalten &#8211; Aber es funktionierte <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ! Auch erhielt ich, dank eines lieben Brasilianer, eine weitere Einführung in brasilianische Musik. Gemeinsam übersetzten wir etliche Texte und im Anschluss durfte ich mit in der ersten Reihe sitzen, wie er mit seinen Freunden ihre Gedanken des Herzens in Musik verwandelte.</p>
<div id="attachment_425" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00756.jpg"><img class="size-medium wp-image-425" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00756.jpg?w=300" alt="Ouro Preto" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ouro Preto</p></div>
<p>Als kurzen Zwischenstopp steuerte ich <strong>Brasilia</strong> an, doch selbst das hat sich noch nicht einmal gelohnt. Brasilia ist eine der Fussgängerunfreundlichsten Städte, die ich bis jetzt kennen gelernt habe. Nicht nur das die Gebäude sehr weit voneinander entfernt liegen, so zäumen viel grosse umbeschattete Plätze die Zwischenräume. Doch junge Einheimische lieben ihre Stadt trotz allem, vielleicht gerade auch wegen ihrer Einmaligkeit. Diese Stadt wird gern als die Stadt des 3. Jahrtausends bezeichnet und ist eine Erfindung des Architekten Oskar Niemeyers. Sie wurde innerhalb von 41 Monaten aus den Boden gestampft und besitzt somit keinerlei Geschichte, was man leider zu spüren bekommt. Noch heute wird nach den Plänen von Niemeyers in Brasilia weitergebaut. So gibt es strikte Vorgaben, damit die &#8220;historische Stadt&#8221; als Grundriss eines Flugzeuges erhalten bleibt. Am 21. April 1960 fand offizielle Verlegung der Hauptstadt ins Landesinnere nach Brasiliá statt.</p>
<div id="attachment_426" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00801.jpg"><img class="size-medium wp-image-426" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00801.jpg?w=300" alt="Kongress" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kongress</p></div>
<div id="attachment_427" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00823.jpg"><img class="size-medium wp-image-427" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00823.jpg?w=300" alt="Katedrale" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Katedrale</p></div>
<p>Die letzten Tage meines eigentlich ungeplanten Reisens verbrachte ich im <strong>Pantanal</strong>. Eine Zeit die ich echt nicht missen möchte und dich mich auch sehr geprägt hat. So war es wie ein &#8220;Sommerlager für Fortgeschrittene&#8221;, abei dem ich als Teilnehmer dabei war. Auf unserem Plan stand eine Dschungelwanderung, Jeep- und Wasserboottour, Angeln und wenn man mehr Zeit hatte auch ein Ausritt in die umliegenden Feuchtgebiete.  Ich durfte meinen ersten Piranhafisch angeln unter der Beobachtung von Kaimane, mit denen man -wer mag- schwimmen konnte. Außerdem konnte ich Bekanntschaft schliessen mit:</p>
<div id="attachment_430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 312px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00914.jpg"><img class="size-full wp-image-430" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00914.jpg" alt="Ara" width="302" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Ara</p></div>
<div id="attachment_428" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00897.jpg"><img class="size-medium wp-image-428" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00897.jpg?w=300" alt="Tukan" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tukan</p></div>
<div id="attachment_431" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00948.jpg"><img class="size-medium wp-image-431" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00948.jpg?w=300" alt="Affenmama" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Affenmama</p></div>
<p><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00957.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-432" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00957.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<div id="attachment_433" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00993.jpg"><img class="size-medium wp-image-433" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00993.jpg?w=300" alt="Jabiru" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Jabiru</p></div>
<div id="attachment_437" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc010051.jpg"><img class="size-medium wp-image-437" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc010051.jpg?w=300" alt="Kaiman" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kaiman</p></div>
<div id="attachment_436" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00985.jpg"><img class="size-medium wp-image-436" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00985.jpg?w=300" alt="Pantanal" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Pantanal</p></div>
<p>(Quellen: Lonely Planet: Brasilien, Juni 2008)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/11/04/die-welt-zu-gast-bei-freunden-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Welt zu Gast bei Freunden</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/10/12/die-welt-zu-gast-bei-freunden/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/10/12/die-welt-zu-gast-bei-freunden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 00:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=320</guid>
		<description><![CDATA[So oder so ähnlich habe ich mich in den letzten Tagen bei der Anreise nach São Paulo gefühlt, wobei mir das eher schlechte Wetter unter diesen Umständen gar nichts mehr ausgemacht hat.
Zunächst startete  ich die Tour Freitagnacht  um 0.30 Uhr mit dem Nachtbus nach Forianopolis.

Morgens erwachte ich gegen 7.30 Uhr bereits in einem anderen Bundesland, genannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left">So oder so ähnlich habe ich mich in den letzten Tagen bei der Anreise nach São Paulo gefühlt, wobei mir das eher schlechte Wetter unter diesen Umständen gar nichts mehr ausgemacht hat.</p>
<p style="text-align:left">Zunächst startete  ich die Tour Freitagnacht  um 0.30 Uhr mit dem Nachtbus nach <strong>Forianopolis</strong>.</p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc092911.jpg"><img class="size-medium wp-image-329" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc092911.jpg?w=300" alt="Florianopolis 2" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Florianopolis</p></div>
<p><span id="more-320"></span></p>
<div id="attachment_330" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09290.jpg"><img class="size-medium wp-image-330" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09290.jpg?w=300" alt="Florianopolis 2" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Florianopolis 2</p></div>
<p>Morgens erwachte ich gegen 7.30 Uhr bereits in einem anderen Bundesland, genannt <strong>Santa Katharina</strong>. Nach einem ausgedehnten Vormittag in einer verregneten Kolonialzeitstadt, verbrachte ich den Nachmittag auf der<strong> Ilha de Santa Katharina</strong>. Das schöne an der Insel ist, daß man alle Orte binnen einer Stunde erreicht. Die Insel selbst hat neben wunderschönen Stränden und herrlicher Natur, auch die größte Austernproduktion von Brasilien. So lernte ich dank eines Hundes <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , der mein treuer Begleiter auf meinem Feldzug über die Insel war, die Besitzer einer Austernfarm kennen. Hier wurde ich herzlich aufgenommen und durfte <strong>2 frisch geerntete A</strong><strong>ustern</strong> mit einer so eben frisch gepflückten Zitrone <strong>schlürfen</strong>. Interessant war, daß die Austern in Brasilien eine Reifezeit von nur 9 Monaten beanspruchen, wogegen die Austern in Frankreich ca. 2 Jahre brauchen. Diese Insel versorgt mit ihrer Austernproduktion ca. 80%  des  brasilianischen Landesbedarfs.</p>
<div id="attachment_331" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09250.jpg"><img class="size-medium wp-image-331" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09250.jpg?w=300" alt="Ilha Santa Katharina" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ilha Santa Katharina</p></div>
<div id="attachment_332" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09273.jpg"><img class="size-medium wp-image-332" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09273.jpg?w=300" alt="Austernfarm" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Austernfarm</p></div>
<p>Auf der Rückfahrt nach Florianopolis, erlebte ich ein kleines Wunder- was ich bis heute nicht einzuordnen weiß: <strong>Gentleman oder ein dienender Engel Gottes?</strong><br />
Es begann alles im Bus, als mir mein Sitznachbar einen  Riegel deutsche Schokolade anbot. Nachdem wir uns eine Weile unterhalten hatten, fragte er mich, was ich heute schon alles gegessen habe. Da das in seinen Augen nicht ausreichte,  hat er mir netterweise ein Abendessen  spendiert. Nachdem ich &#8220;ordentlich&#8221; gegessen hatte, äußerste er starke Bedenken zur  Wahl meiner Unterkunft und regelte auf seine Kosten den Umzug von der Jugendherbe ins Downtown- Hotel.  Anschliessend erkundigte er sich , ob ich noch irgend etwas brauchen würde oder ob er mir sonst noch etwas Gutes tun könnte. Ihr fragt Euch warum - er gab  nur eine Antwort: &#8220;Du hast Gunst in meinen Augen gefunden&#8221;, deshalb möchte ich für dich was Gutes tun.&#8221; So unerwartet wie mir die Gunst des Fremden zuteil wurde, so schnell war er auch wieder aus meinem Gesichtsfeld entschwunden und ich bin Gott sehr dankbar für diese Begegnung!</p>
<p>Am nächsten Tag setzte ich meine Tour zur drittältesten Stadt Brasiliens auf der <strong>Ilha do São Francisco</strong> fort. Sie wurde 1504 von einem französischen Forschungsreisenden gegründet. Auf der Rückfahrt habe ich einen jungen Pastor kennengelernt, der nach 4 Jahren! für 14 Tage endlich mal wieder seine Familie im Norden besuchen fährt. Dafür ist er geschlagene 2 Tage durchgängig mit Bussen unterwegs. Wir reisten für 4 Stunden zusammen. Diese Fahrt ist sprachlich die herausforderndste für mich gewesen, da mein portugiesisch der Gesprächstiefe nicht gewachsen war. Aber mit der geduldigen, brasilianischen Art und dem Wörterbuch in der Hand geht alles <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09340.jpg"><img class="size-medium wp-image-333" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09340.jpg?w=300" alt="São Paulo" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">São Fransico do Sul</p></div>
<div id="attachment_334" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09370.jpg"><img class="size-medium wp-image-334" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09370.jpg?w=300" alt="Gottes Schönheit" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gottes Schönheit</p></div>
<p>In <strong>Curitiba</strong> machte ich voll positive Erfahrungen mit <strong>Couchsurfing</strong>. Die nächsten 3 Tage  verbrachte ich bei einer alleinerziehenden Mutter und ihrer 5 jährigen Tochter. Die Mama führte mich in die südbrasilianische Küche ein und teilte mit mir ganz viele kulturelle Erfahrungen des Nordens. Von diesem Basislager aus machte ich 2 Tagesausflüge. Die erste Tour ging nach <strong>Vila Velha</strong>, einem roten Sandsteinnaturpark.</p>
<div id="attachment_324" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09409.jpg"><img class="size-medium wp-image-324" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09409.jpg?w=300" alt="Vilha Velha" width="300" height="225" /></a><br />
<p class="wp-caption-text">Vilha Velha- Kamel</p></div>
<div id="attachment_326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc094721.jpg"><img class="size-medium wp-image-326" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc094721.jpg?w=300" alt="Villa Velha- Glas" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Villa Velha- Glas</p></div>
<p>Auf der zweiten Tour wurde ich von einem anderen Couchsurfer (Schweizer) begleitet, welcher Dank Couchsurfing mit in der gleichen Familie übernachtet hat. Gemeinsam erlebten wir einen wunderschönen Tag. Dieser begann mit einer abenteuerlichen Zugfahrt durch den Wald/ Dschungel.  Den Rest des Tages verbrachten wir auf der <strong>Ilha do Mel</strong>. Hier konnte ich mich biologisch weiterbilden. Neben Sand-Eulen durfte ich auch meinen ersten Pinguin (wenn auch tot) sowie Krebse sichten. Menschenleer und von einer atemberaubenden Naturschönheit umgeben, konnte ich so richtig Sonne und Kraft für den nun vor mir liegenden Monat in São Paulo sammeln.</p>
<div id="attachment_337" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09553.jpg"><img class="size-medium wp-image-337" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09553.jpg?w=300" alt="durch den Wald" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">durch den Wald</p></div>
<div id="attachment_338" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09609.jpg"><img class="size-medium wp-image-338" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09609.jpg?w=300" alt="zur Insel" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">zur Insel</p></div>
<div id="attachment_339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09701.jpg"><img class="size-medium wp-image-339" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09701.jpg?w=300" alt="Natur pur" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Natur pur</p></div>
<div id="attachment_340" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09742.jpg"><img class="size-medium wp-image-340" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09742.jpg?w=300" alt="Ilha do Mel" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ilha do Mel</p></div>
<p>In São Paulo angekommen mache ich nun ein e<strong>inmonatiges Praktikum</strong> bei der <strong>Cena</strong>. Das ist eine Arbeit mit den  Randgruppen in der Stadt. Es gibt eine Anlaufstation &amp; Reintegrationsprogramme für Obdachlose, Straßenkinder, Drogen- und Alkohlabhängige sowie für Prostituierte.</p>
<p>Demnächst mehr dazu&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/10/12/die-welt-zu-gast-bei-freunden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kontextualisierung- die Freiheit des anders sein</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/09/10/kontextualisierung-die-freiheit-des-anders-sein/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/09/10/kontextualisierung-die-freiheit-des-anders-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=207</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich bereits seit einem Monat in Porto Alegre wohne und dabei die Stadt und Leute etwas näher kennenlernen durfte, nutzte ich die &#8220;Woche der Beobachtung&#8221; um mich auf eine kleine Reise zu begeben.
So begann das Abenteuer mit einer Nachtfahrt zu den ehemaligen Jesuitenmissionen am anderen Ende des Bundeslandes Rio Grande do Sul, sowie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich bereits seit einem Monat in Porto Alegre wohne und dabei die Stadt und Leute etwas näher kennenlernen durfte, nutzte ich die &#8220;Woche der Beobachtung&#8221; um mich auf eine kleine Reise zu begeben.</p>
<p>So begann das Abenteuer mit einer Nachtfahrt zu den <strong>ehemaligen Jesuitenmissionen</strong> am anderen Ende des Bundeslandes Rio Grande do Sul, sowie in Argentinien. 1608 haben die Jesuiten, auf Befehl des Gouverneurs der spanischen Provinz Paraguay, für mehre Jahrhunderte kontextualisiert das Evangelium den hier ansässigen Tupis und Guaranis gebracht, ohne dabei die Kultur oder Sprache zu vernichten. Die so genannten Missionen wurden für die Gegend zu <strong>kulturellen, intellektuellen und religiösen Zentren</strong> ihre Zeit. Hier entstand auch das Schriftbild der Tupi-Guarani-Sprache.</p>
<p>Die Missionen mussten mit ihren modernen Ansichten einen 2 Frontenkrieg führen, einmal gegenüber den Goldsuchern und Sklavenhändlern von Sao Paulo, die auf der Suche nach billigen Arbeitskräften und den Großen Geschäft waren, und vor den aussendenden Herrschaften Roms, Spanien und Portugals, die mit den frei denkenden Jesuiten aneckten.</p>
<div id="attachment_218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08377.jpg"><img class="size-medium wp-image-218" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08377.jpg?w=300" alt="São Miguel das Missões" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">São Miguel das Missões</p></div>
<p><span id="more-207"></span></p>
<div id="attachment_219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08380.jpg"><img class="size-medium wp-image-219" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08380.jpg?w=300" alt="São Miguel das Missões" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">São Miguel das Missões</p></div>
<div id="attachment_220" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08409.jpg"><img class="size-medium wp-image-220" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08409.jpg?w=300" alt="São Miguel das Missões" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">São Miguel das Missões</p></div>
<p>Letztendlich wurden die Missionen durch einen politischen Schachzug (1970 Vertrag von Madrid=&gt; Missionen gingen vom Spanischen in den Portugisischen Besitz über) zu Fall gebracht, so dass die Jesuiten den Indianern keinen rechtlichen Schutz mehr vor den Indianern bieten konnten. Das Ganze endete in einem Widerstand der Missionen, welcher Blutig niedergeschlagen wurde und die überlebenden Indianer wurden anschliessend verskalt. Viele klugen Köpfe (von Voltaire bis Montesquieu) bewerteten die Missionen als sehr positiv und eine gelungene Kontextualisierung.</p>
<div id="attachment_221" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08446.jpg"><img class="size-medium wp-image-221" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08446.jpg?w=300" alt="San Ignacio Mini" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">San Ignacio Mini</p></div>
<p>Auch wenn auf mich die roten barocken Bauwerke auf roten Boden nicht ganz so kontextualisiert wirkten, so haben sie doch sehr viel positives Hinterlassen und sind eine Herausforderung für uns unser Christsein heute Kulturrelevant zu leben. Seit den 80iger Jahren zählen die Missionen auch zum Weltkulturerbe der Unesco. Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann sich die Verfilmung &#8221;the missions&#8221; (1986) von Robert De Niro und Jeremy Irons anschauen.</p>
<p>Als nächstes steuerte ich die<strong> Hauptstadt Paraguays &#8211; Asunción</strong> an. Für mich am auffälligsten war das Asunción eine Vielzahl von Jugendstil Häusern aufweist. Diese Stadt lernte ich auf eine ganz andere Weise kennen, nämlich durch den Blickwinkel von Einheimischen. Ich habe hier zum erstenmal Couchsurfing ausprobiert und muss sagen, dass ich begeistert bin <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Neben der Stadt selbst, konnte ich so auch das Umland kennenlernen und habe auch einen vielfältigen Einblick in die Kultur Dank der einheimischen Gastgeber erhalten.</p>
<div id="attachment_223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08531.jpg"><img class="size-medium wp-image-223" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08531.jpg?w=300" alt="Asuncion" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Asuncion</p></div>
<p>Nach einer 7 Stündigen Fahrt bin ich bei einem weiteren Highlight meiner Reise angelangt: <strong>Filadelfia- eine mitten in Chaco</strong> (Svanne) liegende Stadt. Diese <strong>ursprünglich deutsche Mennonitienkolonie</strong> ist heute durchmischt mit Paragauyern und Indianern. Bei letzterem durfte ich 2 Tage im Reservat mit unterwegs sein, was mich tief beeindruckt hat. Jeder <strong>Indianerstamm</strong> hat seine eigene Identitaet, auch wenn er sich weiterentwickelt hat und mehr oder weniger sesshaft wurde.</p>
<div id="attachment_225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08694.jpg"><img class="size-medium wp-image-225" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08694.jpg?w=300" alt="im Chaco" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">im Chaco</p></div>
<div id="attachment_224" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08628.jpg"><img class="size-medium wp-image-224" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08628.jpg?w=300" alt="Chaco- Indianer" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Chaco- Indianer</p></div>
<p>Nebenbei habe ich auch die Bekanntschaft mit Panzerschweinen, diversen Vögeln, Straussen, Megaheuschrecken, Termiten, Papageien, wunderschoenen Schmetterlingen, einem Skorpion sowie einer Klapperschlange gemacht. Bei der Schlange erhielt ich eine fachmännische Einführung, im professioneller Beseitigung dieser von mir so geliebten Tiere. In der Hoffnung, dass ich es nie selbst anwenden muss und es meine erste und hoffentlich letzte Schlangenerfahrung hier war. Übrigens hat man nach so einem Biss gerade mal 4 Stunden Zeit, um ein Gegenserum einzunehmen. Eine ganz eigene Erfahrung war für mich der nächtliche Sternenhimmel im Chaco, wobei die Milchstrasse so richtig klar herausstach.</p>
<p>Die Reise wurde schließlich durch die Wasserfälle Foz Iguaçu abgerundet. Sie sind grösser als die Niagarafälle und breiter als die Victoriafälle. Sie sind mehr als 3 km breit, 80m hoch und bestehen aus 275 einzelnen Wasserfällen. Die intensivste Erfahrung ist es auf den Stegen in die Fälle hineinzulaufen, auch wenn man anschliessend total nass aber überglücklich wieder ans Ufer kommt. Nach 16 Stunden Busfahrt bin ich nun wieder wohlbehalten in POA angekommen und der Unialltag hat mich wieder.</p>
<p>Was bleibt sind ein Blumenstrauß der unterschiedlichsten Eindrücke und die Frage, wie Kontextualisierung der Kulturen gelebt werden kann. Wo endet die Freiheit des anderen bzw. meine eigene.</p>
<div id="attachment_226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08892.jpg"><img class="size-medium wp-image-226" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08892.jpg?w=300" alt="Foz do Iguaçu" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foz do Iguaçu</p></div>
<div id="attachment_228" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08929.jpg"><img class="size-medium wp-image-228" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08929.jpg?w=300" alt="Foz do Iguaçu" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foz do Iguaçu</p></div>
<p>(Vgl. Lonely Planet: <em>Brasilien</em>, deutsche Ausgabe: Juni 2008.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/09/10/kontextualisierung-die-freiheit-des-anders-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hurra &#8211; Südamerika!!!</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/08/02/hurra-sudamerika/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/08/02/hurra-sudamerika/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 18:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=79</guid>
		<description><![CDATA[Mittwochnacht um 23.30 Uhr (5.30 Uhr nach deutscher Zeit) landete ich nach 16 Stunden Flug endlich in meiner neuen Heimat in Porto Alegre. Zwar streikte die Condor nicht, doch vom Streik waren wir indirekt doch betroffen. So starteten wir nicht nur eine Stunde später als geplant, sondern wir wurden Dank der Lufthansa auch auf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE">Mittwochnacht um 23.30 Uhr (5.30 Uhr nach deutscher Zeit) landete ich nach 16 Stunden Flug endlich in meiner neuen Heimat in Porto Alegre. Zwar streikte die Condor nicht, doch vom Streik waren wir indirekt doch betroffen. So starteten wir nicht nur eine Stunde später als geplant, sondern wir wurden Dank der Lufthansa auch auf eine Essens- und Wasserdiät gesetzt, was die Crew doch ganz gut mit Humor meistern konnte.</span></p>
<p><span lang="DE">Ich wohne nun in einer interessanten Stadt, die geprägt ist von sehr unterschiedlichen Häusern, Menschen und Lebensstilen. So ist ein Haus quietsch grün, daneben ein genauso grelles Gründerzeit-Haus in gelb und daneben ein doch sehr baufälliges Hochhaus. Interessant ist auch, dass man, wenn überhaupt, eher nach vorhandenen Deutschkenntnissen fragen sollte, statt nach Englisch. Die Leute sind an sich sehr hilfsbereit und geduldig. Mir fallen momentan vor allem ihre wachen Augen auf, die sehr viel wahrnehmen und umsichtig sind. Interessant finde ich auch den Zusammenhalt der Frauen und auch ihren Umgang miteinander. Momentan ist das Leben ein Abenteuer, wo jede Minute neue Eindrücke hinzukommen, die sortiert werden wollen. Ansonsten stellen mich momentan die Behörden auf ihre Geduldsproben, nicht nur, was das Warten anbetrifft, sondern auch damit, wann, wie und wo welche Behörde arbeiten muss, damit wiederum einen andere zu arbeiten beginnt. Spannend bleibt es auf jeden Fall!</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/08/02/hurra-sudamerika/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>vollgepackt</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/06/08/vollgepackt/</link>
		<comments>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/06/08/vollgepackt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 13:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mandelzweig.wordpress.com/?p=56</guid>
		<description><![CDATA[Es ist der Hammer wie die Wochen dahin fliegen! Gerade noch beim Christival in Bremen gewesen, danach in Dresden und nun liegt bereits ein weiterer Ausflug nach Heidelberg hinter mir.
Heidelberg? Beim Christival bin ich erneut auf die Studentenarbeit &#8220;Campus für Christus&#8221; aufmerksam geworden, welche auch in Brasilien vertreten ist. Manchmal muss man erst nach Bremen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der Hammer wie die Wochen dahin fliegen! Gerade noch beim Christival in Bremen gewesen, danach in Dresden und nun liegt bereits ein weiterer Ausflug nach Heidelberg hinter mir.</p>
<p>Heidelberg? Beim Christival bin ich erneut auf die Studentenarbeit &#8220;Campus für Christus&#8221; aufmerksam geworden, welche auch in Brasilien vertreten ist. Manchmal muss man erst nach Bremen reisen, damit man auf das naheliegende stößt ;-). Denn Campus für Christus hat seinen deutschen Hauptsitz in Giessen stationiert. Damit ich den Pulsschlag von Campus besser fassen kann, habe ich die Möglichkeit erhalten jeden Mittwoch Vormittag bis Ende des Semester in die verschiedenen Arbeitsbereiche (http://www.campus-d.de) einen Einblick zu erhalten.</p>
<p>So durfte ich letztes Wochenende bei einer Studentenfreizeit in Heidelberg mit dabei sein. Diese forderte mich stark heraus! Gleichzeit motivierte sie mich, neu mit Gott in ein neues Abenteuer zu starten <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das Abendteuer läuft und jeder Tag bringt neue kleine und große Herausforderungen mit sich, welche eine Bereicherung für mein Leben darstellen. Ich bin gespannt, wo die Reise enden wird- wenn ich auch gerade den Zustand einfach nur genieße!!!</p>
<p><strong>Vielen Dan</strong><strong>k an euch alle</strong>, die ihr in letzter Zeit mich so stark getragen habt, ermutigt und in Gebeten bei mir ward! Ich merk einfach nur, das sehr viele Dinge gerade aufbrechen und ich verantwortlich mit meiner Zeit und meinen Ressourcen umgehen lernen muss. Ich hab nicht die Wahl zwischen gut oder schlecht, sondern muss unter all den guten Dingen, den Weg finden, welcher passt und richtig ist und diesen dann geradlienig verfolgen.</p>
<p>Doch eins steht fest: Egal was läuft- Alles vermag ich nur in dem, der mich kräftigt!!!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/06/08/vollgepackt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

