Endspurt
Für das Sommersemester 2008 sind die Vorlesungen nun bereits seit 14 Tagen beendet. Es müssen noch 3 kleinere Arbeiten eingereicht werden, damit der Ballast für Brasilien leichter wird
. Das hinter mir liegende Semester ist für mich das letzte Semester in Deutschland gewesen. Nach meinen Aufenthalt in Brasilien wartet das Finale der Diplomarbeit auf mich.
Letzten Montag erhielt ich endlich meine einjährige Studienzusage aus Porto Alegre *juhu*! Ab August 2008 bin ich somit immatrikulierter Student an der öffentlichen Universität von Rio Grande do Sul in Porto Alegre/ Brasilien. Porto Alegre liegt im Süden Brasiliens.
Die Vorbereitungen für Brasilien (immatrikuliert, durchgeimpft und mit Visazusage
, beim 2.ten Anlauf sowie mit vielen Stempeln) gehen dem Ende zu
.
Seit Donnerstag darf ich mich wieder stolz Dresdnerin
nennen.
Ich werde ebenfalls als assoziierte Mitarbeiterin von Campus für Christus ausreisen. Dabei möchte als Student unter Studenten arbeiten, “Damit jeder Student einen kennt, der für Jesus brennt.” Ich bin gespannt, wie sich die Zusammenarbeit mit Campus Brasilien gestalten wird.
Meine Zeit ist momentan vorallem durch Abschied nehmen geprägt und meine Zelte in Gießen sind inzwischen zusammen geschlagen. Vielen Dank für die gemeinsame Zeit, die gemeinsamen Wege, die wir zusammen in Gießen gegangen sind. Habt Dank für die Gespräche und all das, was ich von euch lernen konnte! Ich würde mich voll freuen, wenn wir weiterhin auch über die Entfernung hinweg gemeinsamen Weges zögen. Ihr macht mein Leben reich und wertvoll! Diese Tage habe ich auf einer Postkarte den Spruch gefunden: “Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen,aber sie sind immer da.” Dieses beeindruckende Lichtermeer, an nahestehenden Menschen, durfte ich den letzten Wochen aufleuchten sehen.
Habt Dank für Alles!!!
vollgepackt
Es ist der Hammer wie die Wochen dahin fliegen! Gerade noch beim Christival in Bremen gewesen, danach in Dresden und nun liegt bereits ein weiterer Ausflug nach Heidelberg hinter mir.
Heidelberg? Beim Christival bin ich erneut auf die Studentenarbeit “Campus für Christus” aufmerksam geworden, welche auch in Brasilien vertreten ist. Manchmal muss man erst nach Bremen reisen, damit man auf das naheliegende stößt ;-). Denn Campus für Christus hat seinen deutschen Hauptsitz in Giessen stationiert. Damit ich den Pulsschlag von Campus besser fassen kann, habe ich die Möglichkeit erhalten jeden Mittwoch Vormittag bis Ende des Semester in die verschiedenen Arbeitsbereiche (http://www.campus-d.de) einen Einblick zu erhalten.
So durfte ich letztes Wochenende bei einer Studentenfreizeit in Heidelberg mit dabei sein. Diese forderte mich stark heraus! Gleichzeit motivierte sie mich, neu mit Gott in ein neues Abenteuer zu starten
.
Das Abendteuer läuft und jeder Tag bringt neue kleine und große Herausforderungen mit sich, welche eine Bereicherung für mein Leben darstellen. Ich bin gespannt, wo die Reise enden wird- wenn ich auch gerade den Zustand einfach nur genieße!!!
Vielen Dank an euch alle, die ihr in letzter Zeit mich so stark getragen habt, ermutigt und in Gebeten bei mir ward! Ich merk einfach nur, das sehr viele Dinge gerade aufbrechen und ich verantwortlich mit meiner Zeit und meinen Ressourcen umgehen lernen muss. Ich hab nicht die Wahl zwischen gut oder schlecht, sondern muss unter all den guten Dingen, den Weg finden, welcher passt und richtig ist und diesen dann geradlienig verfolgen.
Doch eins steht fest: Egal was läuft- Alles vermag ich nur in dem, der mich kräftigt!!!
kleines Up- Date
Ins Semester bin ich zunächst mit einem Sprint durch gestartet. Da war zum einen das Einleben in meine neue WG, wobei noch nicht alle Bewohner von der vorlesungsfreien Zeit zurückgekehrt sind.
Daneben hat es dieses Semester glatte 3 Wochen gedauert, bis der endgültige Stundenplan entstanden ist. Dieser ist dafür aber auch ein sehr entspannter Stundenplan
geworden!!! Neben den vielen Koordinierungsversuchen von diversen Pflichten und Veranstaltungen, habe ich bereits mein erstes Referat “Diagnostik als Rehistorisierung” (das Umschreiben von Kranken- in Lebensgeschichten) gehalten, sowie etwas an Pflichtlektüre abhacken können. Nach diesen ersten 3 Semesterwochen geht es jetzt etwas chilliger weiter
, wenn auch mit Sicherheit nicht langweilig.
Letztes Wochenende hatte meine jüngere Nichte Konfirmation. Die Zeit mit meiner Familie in engeren und weiteren Sinne konnte ich sehr geniessen. Dabei ist mir echt nochmals bewusst geworden, dass Eltern uns nur ein Stück unserer Reise ganz eng begleiten können. Irgendwann bekommen dann die Kinder Flügel, die sie dann auch gebrauchen. Dabei ist es auch immer wieder schön daheim zwischen zu landen. Auf der anderen Seite kann man echt dankbar sein, dass es ein paar bekannte Weggefährten am Wegrand gibt, welche über längere Distanzen mit dabei sind, begleitend mitgehen, mitdenken oder Anteil nehmen. Es ist echt ein Vorrecht, so eine tolle Familie zu haben!!!!
In Giessen habe ich nun endlichen einen Hauskreis gefunden, wo ankommen erlaubt ist- so wie man ist! Unter Hauskreis versteht man in diesem Fall eine internationale Gruppe junger Leute, die sich wöchentlich trifft, um über Gott und die Welt zu quatschen, voneinander zu lernen, füreinander da zu sein und gemeinsam zu entdecken was in der Bibel steht.
PS.: Meine Reiseberichte haben noch ein kleines Bilder- up-date erfahren.