Advent
Falls ihr euch gerade genauso wenig wie ich in Adventsstimmung befindet, habe ich vielleicht einen interessanten Internetlink (www.macht-auf-die-tuer.de/index.php) für euch. Auf dass die nächsten Tage wirklich eine Zeit der Besinnung sind und nicht des Konsums und des Stresses werden.
PS.: Vielen Dank für die lieben Adventsgrüße und anderen “Ich denk an dich” Aufmerksamkeiten. Ich habe mich riesig gefreut
und es es hilft mir etwas dabei mich zu errinnern, dass wir ja eigentlich gerade Adventszeit haben.
Capoeira
Capoeira ist für mich in den letzten Wochen wirklich ein Bestandteil meines Lebens geworden. Das Training macht nicht nur enormen Spass, sondern man lernt sehr vieles gleichzeitig. Zunächst lerne ich wahrnehmen: wie bewegt sich mein Gegenüber, was täuscht er vor und wo wird er wirklich als nächstes agieren. Was sind seine Lieblingsbewegungen? Wo liegen seine Schwächen? Ich lerne mich, meinen Körper kennen und ihn bewusst einsetzen. Nebenbei wächst die allgemeine Körperfitness ;-). Ich lerne auf meine Gefühle zu vertrauen und einfach aus dem Bauch heraus zu spielen. Für Aussenstehende wirkt es wie ein Tanz, welcher keine Regeln besitzt sondern aus der Situation heraus entsteht. Dabei ist immer eine 100% Aufmerksamkeit und Schutz des eigenen Körpers gefragt. So lautet eine Regel, lasse niemals dein Gegenüber aus den Augen, was eine hohe Konzentration sowohl für die eigenen Bewegungen, als auch für die des Gegenübers fordert.
Capoeira ist mehr als nur ein Sport. Hier trifft man Leute, bei denen ERNÄHRUNG gross geschrieben wird (die ersten, welche ich in Brasilien getroffen habe), eine politische Meinung haben und sich einsetzen. So gehen Teams regelmäßig in Favelas und spielen mit den Kindern Capoeira, um ihnen viele wertvolle Werte für ihr Leben durch das Spiel zu vermitteln. Für schwarze Brasilianer ist Capoeira auch ein Symbol des Freiheitskampfes und des Antirassismus. Wie tief diese Symbolik hierzulande greift, merkt man wenn man in der Woche auf eine Kneipentour von Medizin- und BWLstudenten eingeladen wird und ihnen aufgrund des Trainings absagt. Für sie ist es ein Sport der Schwarzen und nicht Standesgemäß. Umso unverständlicher ist es für sie, dass es bei uns in Deutschland ein beliebter Unisport ist und dieser Sport in ganz Europa Verbreitung findet. Nebenbei lerne ich hier die verschiedensten Instrumente spielen, alte und neue portugiesische Lieder und irgendwann hoffentlich auch einmal neue Lieder improvisieren, wenn es meine Sprachekenntnisse irgendwann einmal zulassen werden.
Darüberhinaus lerne ich auch sehr viel, was es heißt ein Schüler von einem Lehrer zu sein. Für mich entspringen hier unzählige gelebte biblische Vergleiche, die mich herausfordern viele Dinge auch in unsere Gemeinde zu übertragen. Zum Beispie ist es nicht Leiterzentriert, zwar freuen sich alle wenn der Professor da ist, doch es läuft alles auch ohne ihm. Jeder lernt alles und zeigt es jüngeren Schülern. Wir feiern gemeinsam Erfolge und Fortschritte und ermutigen uns sich neuen Herausforderungen zu stellen. Für mich als schwächeren Schüler, aufgrund meines geringen Sprachverständnisses, sind sie enorm geduldig und zeigen die Bewegungsabläufe gern auch ein zweites, drittes oder viertes Mal. Was mir wichtig dabei geworden ist: Capoeira ist nichts was trainiert wird, sondern findet auf der Strasse statt. Wie sieht es mit unseren Glauben aus, wird er nur in der Kirche gefüttert oder findet er auf der Strasse statt?
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Ist in meiner Capoeiraschule, wobei gerade der Maestre von meinen Professor zu Besuch ist.
Akte: Wintersemester 2008
… wird geschlossen und die Sommerferien stehen vor der Tür. Die Temperaturen sind jetzt meistens 35°+ und eigentlich sind alle in Ferienstimmung. Was bringt der Sommer? 3 Monate Ferien (die Welt entdecken;-)) . Die Brasilianer würden jetzt noch hinzufügen- Strand
.
Diese Woche habe ich 2 Kurse abgeschlossen und die anderen werden die kommende Woche beendet. Dies möchte ich zum Anlass nehmen und auf die letzten 4 Monate zurück schauen, etwas rekapitulieren was ich alles wahrnehmen bzw. lernen durfte. Mein Semester bestand aus 4 Kurse an der Uni, sowie einen Sprachkurs und Capoeiratraining. Für die Statistikfans bestand es aus:
- 2 Vorträgen
- 2 Klausuren
- 2 Sprachprüfungen
- 5 Exkursionen
- Filmdiskussion
- Entwicklung eines kleinen Theaterstückes & dessen Aufführung
- 6 kleine bis mittlere Hausarbeiten
- 6x wöchentlich Capoeiratraining.
Die Spracherkenntnisse erweitern und vertiefen sich ja glücklicherweise mit jeden Gespräch
. Es macht aber auch langsam Spass, wenn Sprache nun nicht mehr nur Barriere ist, sondern wenn man langsam anfängt Lieder, die für einen Improvisiert werden, oder auch kleine Wortspielereien zu verstehen. Nach wie vor stellt die Sprache für mich die größte Herausforderung dar, an der ich mich täglich reibe. Deshalb wird natürlich auch in den Ferien weitertrainiert
.
Zwischen Seifenschaum…
Weißt du eigentlich wie schön du bist? Und das ist keine Frase, oder ein inzwischen sehr viel verwendeter Buchtitel, sondern eine ernst gemeinte Frage von ner Frau. Sie genießt es unter meiner Aufsicht seit langem mal wieder unter einer Dusche stehen zu dürfen. Diese Begegnung hat mich vor einer Weile geprägt, als ich schon einmal feststellte, welche Schönheit auch Obdachlose besitzen. Zu dem fand ich das Bild so klasse, wie man sich über frische und neue Kleider freuen kann. Das brachte mich damals zum Nachdenken, ob wir uns im übertragenen Sinne auch noch über das neue Gewand von Jesu freuen- Wir sind ja schließlich eine neue Kreatur in IHM und dürfen saubere, frische Kleidung tragen, während wir das alte Gewand abgelegt haben.
Seit dieser Begegnung ist schon viel Zeit vergangen. Als ich heute eine hiesige Professorin bei ihrer Arbeit in 2 verschiedenen Favelas begleitet habe, wurde mir die gleiche Frage wieder gestellt. Überraschender Weise war ich in dem Moment gerade am Staunen, wie schön und einzigartig Gott jeden Menschen geschaffen hat. Auch wenn es vielleicht nicht gerade das nächste Topmodell wird, doch die Einzigartigkeit, die jeder unserer Klienten ausstrahlt, finde ich spannend. Dabei haben diese Menschen nicht die einfachsten Lebensumstände, wissen was es heißt zu Hungern und zu Frieren.
Mich hat dieser Einblick in die Arbeit sehr fasziniert, weil in ihr einfache Wahrheiten auf den Punkt gebracht werden. Einmal drücken sie diese selbst durch ihr Leben aus, doch auf der anderen Seite werden die einfachsten Dinge zur Arbeitsgrundlage und die eigene Kreativität ist gefordert. Auch wurde mir neu bewusst, dass ich nicht all meinen Habitus als selbstverständlich voraussetzen kann, sondern, dass die Kunst darin liegt, einfach Dinge klar, liebevoll und erklärend- ohne das Ehrgefühl zu verletzen- anzusprechen.
Ein weiterer Punkt der mich immer wieder ins Staunen bringt, ist die spielerische Leichtigkeit mit der diese Leute ihr Leben leben. Es ist der Hammer, wie viel Herzlichkeit und Freude trotz der Härte des Lebens vorhanden ist, welche z.B. im Karneval ihren Ausdruck findet.
verlängerter Wochenendsausflug ;-)
Es gibt im Portugiesischen das Wort saudade, welches man mit Fernweh, Heimweh oder einfach Sehnsucht übersetzen kann. Dieses Gefühl was alles umschliesst von “mich packt die Reiselust” bis hin zu “ich will nach Hause!!!”
Genau dieses packte mich gegen Ende letzter Woche, als ich in meinen Terminkalender schaute und feststellen musste, dass es nur noch wenige Wochen bis zu den großen heiß erwarteten Sommerferien sind. Meisten bringt der baldige Ferienbeginn auch viele Abgabetermine und Klausuren mit sich. Also sah ich an diesem Wochenende die letze Chance, noch einmal für den Semesterendspurt aufzutanken.
Da ich im Süden Brasilien wohne, liegt Montevideo (Hauptstadt von Uruguay) nur eine Nachtfahrt von Porto Alegre entfernt, sodass man mit den ersten Morgenstrahlen bereits auf den Strassen Montevideos wandeln kann. Gedacht- getan, so verbrachte ich den Samstag in Montevideo. Dort erfreute mich, dass trotz wirtschaftlicheren Herausforderungen jeglicher Kultur-& Museumsbesuch unentgeltlich ist. Hier fand ich im nationalen historischen Museum erstmals neben der Europäischen und Nationalen Geschichte auch viele weitere andere Kulturen und ihre Geschichte vertreten. Diese Ausgewogenheit begeisterte mich und ich durfte einiges über die Süd- und Zentralamerikanischen sowie die Asiatischen Kulturen lernen.

Montevideo
Mit der Fähre sind es dann nur noch 2 Stunden bis Buenos Aires (Hauptstadt Argentiniens). Diese Stadt ist einfach der Hammer!!!! Die erste Stadt in Südamerika, welche eine Spagat zwischen Alt und Modern sehr gut abgefedert hat und nicht einfach nur irgendwie von Wolkenkratzern überschwemmt wurde. Im Goetheinstitut habe ich auch ein wissenschaftliche Vergleichsarbeit zwischen Berlin und B.A. gefunden. Sehr spannend, da auch Geschichtlich manch eine Gemeinsamkeit zwischen beiden Städten besteht. Ihre 13 Mio. Einwohner bekommt man in der Stadt dank der vielen großzügig angelegten Grünflächen kaum zu spüren. B.A. steht für Evita und Tango. Letzteres kann man ausgiebig im Arbeiter- und Künstlerviertel La Boca bewundern. Mich beeindruckte vor allem die Phantasie und die Gastfreundschaft der Buenes Airer! Eine Stadt in der ich mit Sicherheit auch längerfristig leben könnte
.
Der einzig zu verzeichnende Verlust ist, dass meine Kamera ungefragt den Geist aufgeben hat- einfach so. Gestärkt mit vielen reichhaltigen Begegnungen und ohne Kamera ;-(, fällt es mir nun leicht den Semesterendspurt anzutreten und die Sommerferien nahen- komischer Weise Weihnachten auch. Dieser Zusammenhang passt gerade noch nicht in meinen Kopf.
Die Welt zu Gast bei Freunden- Teil 2
Dass das wirklich so ist, habe ich die letzten 1,5 Wochen ganz oft spüren dürfen. Auf dem Weg nach Rio de Janeiro unternahm ich einen Abstecher nach Paranti. Ein kleines Fischerdorf, dass seinen ganz eigenen Seharm besitzt. Beim Betrachten durch ein Fenster der verschiedensten Kunstwerke, wurde ich mit meinem ganzen Gepäck von der Künstlerin hereingebeten. Nach einem kurzen Gespräch stellten wir beide unser Interesse an anderen Kulturen fest und hatten einen regen Austausch. Damit mir die Erkundung der Kleinstadt leichter fiel, durfte ich mein Gepäck bei ihr unterstellen. So konnte ich die Hafenstadt viel besser geniessen und auch weitere Künstler in ihren Ateliers besuchen. Am Abend erhielt ich neben meinen Gepäck auch eine gesunde Wegzerrung
.
Am folgenden Tag machte ich mich zur Ilha Grande (eine ehemalige Gefängnisinsel) auf, welche einfach atemberaubende Strände besitzt, die von Wald/ Dschungel umgeben sind.
Der Kontrast erfolgte daraufhin in Rio de Janeiro. Ein wenig habe ich ja bereits über die Stadt geschrieben. Sie erhielt ihren Namen, als im Januar 1502 Gaspar de Lemos eine große Bucht Brasiliens fand und sie irrtümlich als Fluss identifizierte. Rio war bereits im 17. Jhd., nach Salvador da Bahia und Recife, die drittwichtigste Stadt der Portugiesen in Brasilien. Kurz vor dem Einmarsch von Napoleon in Lissabon floh Portugals Kronprinz Dom João VI. mit seinem gesamten Hofstab nach Brasilien. Dabei verliebte er sich so sehr in die Stadt, dass er seine Regierungstätigkeiten über das vereinigte Königreich Portugals, Brasilien und Algarve von Rio aus verwaltete. Bevor die Regierung in ihre eigens kreierte Hauptstadt Brasilia umzog, blieb Rio bis 1960 die politische Hauptstadt Brasiliens. Durch sehr viele Einwanderungswellen entwickelten sich überall auf den Hügeln Rios Favelas, so dass ein gewisses Gefahrenpotential überall in der Stadt lauert. Da aber Menschen eine Stadt prägen, durfte ich mit Sonja den inneren Atem Rios spüren. Sie zeigte mir die Stadt und angesagte Sambaadressen. Nebenbei haben die Rioanerinnen mir eine Prise Samba mit ins Blut gestreut, wobei ich sie echt für ihre Ausdauer bewundere!!! Für mich war es sehr beeindruckend zu sehen, dass selbst 5 Jährige nicht still stehen können, wenn Nachts gegen 23 Uhr Samba-Live-Musik gespielt wird und die Väter keinen Zweifel dran lassen, dass sie die wahren Prinzessinnen sind.
Das Kontrastprogramm dazu war Ouro Preto, eine alte Konionalstadt, welche den Reichtum der einstigen Goldfunde widerspiegelt, aber leider auch die Leidensgeschichte vieler Sklaven. Auf den Weg dahin wurde mir die Gastfreundschaft einer deutschen Immigrantin zu teil, welche mir ihr Fahrrad auslieh damit ich ihre Stadt besser erkunden konnte und mich anschliessend zum Mittag einlud, so dass ich den Genuss der ammazonischen Küche kennenlernen durfte. Diese unterscheidet sich sehr stark von dem, was ich bis dahin kennengelernt hatte. Sehr viel Gemüse und fischhaltig mit viel mehr exotischen Früchten, die aber seeeehr lecker schmecken. In Ouro Preto beeindruckte mich am meisten eine Jesusstatue, welche die Liebe Jesus so klar auf den Punkt gebracht hat- wie noch nie zuvor. Der gekreuzigte Jesus umarmt den Sünder und schaut ihn mit liebenden Augen ins Gesicht bzw. weiter zu der Person, welche frontal zu der Statue steht. *Wow* wir haben echt einen Gott der uns ansieht, uns wertschätzt und uns liebt. Wobei diese Liebe über den Tot hinausreicht. Am Abend schloss ich Bekanntschaft mit einem Franzosen und einer Engländerin, die sich in Thailand kennen- und lieben gelernt haben. Gemeinsam verbrachten wir einen bunten Abend im Kreise von Brasilianern. Unser Sprachgewirr war echt spannend, so versuchte der Franzose sich mit den Brasilianern, anhand seiner Muttersprache und ein paar Brocken Reisespanisch, zu unterhalten – Aber es funktionierte
! Auch erhielt ich, dank eines lieben Brasilianer, eine weitere Einführung in brasilianische Musik. Gemeinsam übersetzten wir etliche Texte und im Anschluss durfte ich mit in der ersten Reihe sitzen, wie er mit seinen Freunden ihre Gedanken des Herzens in Musik verwandelte.
Als kurzen Zwischenstopp steuerte ich Brasilia an, doch selbst das hat sich noch nicht einmal gelohnt. Brasilia ist eine der Fussgängerunfreundlichsten Städte, die ich bis jetzt kennen gelernt habe. Nicht nur das die Gebäude sehr weit voneinander entfernt liegen, so zäumen viel grosse umbeschattete Plätze die Zwischenräume. Doch junge Einheimische lieben ihre Stadt trotz allem, vielleicht gerade auch wegen ihrer Einmaligkeit. Diese Stadt wird gern als die Stadt des 3. Jahrtausends bezeichnet und ist eine Erfindung des Architekten Oskar Niemeyers. Sie wurde innerhalb von 41 Monaten aus den Boden gestampft und besitzt somit keinerlei Geschichte, was man leider zu spüren bekommt. Noch heute wird nach den Plänen von Niemeyers in Brasilia weitergebaut. So gibt es strikte Vorgaben, damit die “historische Stadt” als Grundriss eines Flugzeuges erhalten bleibt. Am 21. April 1960 fand offizielle Verlegung der Hauptstadt ins Landesinnere nach Brasiliá statt.
Die letzten Tage meines eigentlich ungeplanten Reisens verbrachte ich im Pantanal. Eine Zeit die ich echt nicht missen möchte und dich mich auch sehr geprägt hat. So war es wie ein “Sommerlager für Fortgeschrittene”, abei dem ich als Teilnehmer dabei war. Auf unserem Plan stand eine Dschungelwanderung, Jeep- und Wasserboottour, Angeln und wenn man mehr Zeit hatte auch ein Ausritt in die umliegenden Feuchtgebiete. Ich durfte meinen ersten Piranhafisch angeln unter der Beobachtung von Kaimane, mit denen man -wer mag- schwimmen konnte. Außerdem konnte ich Bekanntschaft schliessen mit:
(Quellen: Lonely Planet: Brasilien, Juni 2008)
Das Leben
… spielt manchmal anders, als man denkt. So ziehe ich jedenfalls das Fazit von meinen kurzweiligen Praktikum bei der Cena. Bereits nach 5 Tagen bin ich wieder gegangen, mit sehr vielen Eindrücken, Erlebnissen und viel Stoff zum Nachdenken. Gelernt habe ich viel und es hat mir auch einen Anstoß für ein eventuelles Diplomarbeitsthema gegeben. Die Kürze der Begegnung hat verschiedene Gründe, aber es ist gut so, wie es ist.
Die Welt zu Gast bei Freunden
So oder so ähnlich habe ich mich in den letzten Tagen bei der Anreise nach São Paulo gefühlt, wobei mir das eher schlechte Wetter unter diesen Umständen gar nichts mehr ausgemacht hat.
Zunächst startete ich die Tour Freitagnacht um 0.30 Uhr mit dem Nachtbus nach Forianopolis.
Trampen…
einmal anders!
Die Tage musste ich gewaltig schmunzeln, Tatort Gemeinde nach dem Gottesdienst:
F.: Willst du trampen?
K.: Wohin?
F.: Nach Hause?
K.: Wieso????
Ausgleich
Hier ist es fast unmöglich Wege zu Fuß zurückzulegen - weil es fast immer jemanden gibt, der sich um einen sorgt und mich mit dem Auto von A nach B bringt – deshalb habe ich dringend einen sportlichen Ausgleich gesucht und ihn nun auch gefunden. Geht man durch die Straßen und schaut den Kindern beim Spiel zu, dann lassen sich immer wieder Züge von angewandter Caporeia finden. Auch Jugendliche und Erwachsene praktizieren Caporeia im Park. Momentan werde ich in die Orte und Zeiten der aktiven Caporaisten eingeweiht.























