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	<title>Mandelzweig unterwegs ... &#187; Allgemeines</title>
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	<description>und das mit Gott rund um die Welt</description>
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		<title>das Alltägliche</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 11:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Porto Alegre hat mich nun der Alltag wieder eingeholt. So beschäftige ich mich unter der Woche vor allem mit der portugisischen Sprache auf unterschiedlichster Art und Weise.
Montags bereite ich mich hauptsächlich auf meine Sprachpruefung Ende April vor. So trainieren wir in einem Internationalen Sprachkurs 5 Stunden lang das Verständnis von Radiosendungen und Fernsehberichten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Porto Alegre hat mich nun der Alltag wieder eingeholt. So beschäftige ich mich unter der Woche vor allem mit der portugisischen Sprache auf unterschiedlichster Art und Weise.</p>
<p><strong>Montags </strong>bereite ich mich hauptsächlich auf meine <strong>Sprachpruefung Ende April </strong>vor. So trainieren wir in einem <strong>Internationalen Sprachkurs </strong>5 Stunden lang das Verständnis von Radiosendungen und Fernsehberichten in leserfreundliche Texte zu verarbeiten, aber auch über alle Alltagsthemen eingehende Gespraeche zu führen, sowie Aufsätze und Leserbriefe zu schreiben.</p>
<p><strong>Dienstags </strong>widme ich mich dann den <strong>universitären Aufgaben</strong> und Hausarbeiten. Nebenher ist dies auch der Tag, an dem ich die unterschiedlichsten <strong>Exkursionen </strong>unternehme. So geht es beispielweise demnächst in ein Frauengefängnis mit angeschlossener Kinderkrippe oder in eine offene Schule in eine Kommunität (Favela) der Stadt.</p>
<p>Ab <strong>Mittwoch </strong>beginnen meine Pflichtveranstaltungen. So belege ich hier das Fach<strong> &#8220;Erziehung, Gesundheit und Körper&#8221;</strong> Ich finde es spannend darüber nachzudenken, welchen Erziehungsaugftrag wir haben und wie wir ihn bisher wahrnehmen in diesem Bereich. Der Kurs ist für mich jede Woche eine Horizonterweiterung, wenn er auch nicht ganz mein Weltbild widerspiegelt. Die kleinen wöchentlichen Provokationen zu dem Thema regen aber auf jeden Fall zum Nachdenken an, sowie dazu sich Positionen zu den einzelnen Themengebieten zu erarbeiten.</p>
<p>Jeden <strong>Donnerstag </strong>widme ich mich meinem Hauptschwerpunkt in der Erziehungswissenschaft: der Heil- und Sonderpädagogik. Vormittags beschäftige ich mich mit der &#8220;<strong>Erziehung in Exklusion und Inklusion</strong>&#8220;<strong>. </strong>Hier behandeln wir die herausfordernden Fragen, wie eine Ehe von geistig Schwerstbehinderten, ihre Selbstständigkeit und der Wunsch nach den eigenen 4 Waenden, sowie einem gleichwertigen Studium gestaltet werden können.<strong> </strong>Am Abend hingegen setzte ich mich mit dem Fach <strong>&#8220;Interventionspädagogik und die Notwendigkeit von Sonderpädagogik&#8221; </strong>auseinander. Das spannende an diesem Kurs ist die Interdisziplinarität sowie die Alterspanne der Anwesenden. Diesen Kurs besuchen viele aktive Lehrer, die gerade noch ihre Ausbildung zu ihrem Beruf nachholen. Unser Kurs ist eine gute Mischung aus Mathe- und  Geografielehrern sowie Theater- und Erziehungswissenschaftlern. Dieser Kurs beinhaltet auch eine interkulturelle Perspektive. Da der Dozent in Italien studiert hat und uns ein breites Wissen an unterschiedlichen internationalen Herangehensweisen vermittelt.</p>
<p>Die Woche wird schliesslich durch den 4stuendigen Kurs <strong>&#8220;Erziehung und Gesellschaft&#8221;</strong> abgerundet. Jeden <strong>Freitag </strong>gehen mir neue Kronleuchter auf, was meine eigene bzw. kontrastweise die brasilianische Kultur ausmacht. Die Herausforderung besteht dann darin, die neuen Erkenntnisse in der eigenen Pädagogik zur Anwendung zu bringen.</p>
<p>Neben den Kursen kommt die Sprache jeden Tag in vielen Begegnungen mit Studenten zum Einsatz. Gerade der gemeinsame Gang zur Mensa lässt unsere Beziehungen über den Studienalltag hinaus vertiefen. Aber auch im regelmäßigen gemeinsamen Capoeiratraining wachsen die Freundschaften. Dabei besteht meine neueste sprachliche Herausforderung im portogiesischen Gesang bzw. in dessen Improvisation, durch Einflächtung von aktuellen Begebenheiten zur instrumentalen Begleitung.</p>
<p>Wie ihr seht ist das Alltägliche doch sehr abwechslungsreich, wenn auch herausfordernd. Gerade im Bezug auf den Unialltag, da mein tägliches Lesepensum 50 Seiten pro Tag betragen. Hinzu kommt, dass mir noch sehr, sehr viele Vokabeln fehlen (gerade im Kananäisch), doch so wird auf jeden Fall meine Kreativität im beschreiben von Prozessen und Gegenständen gefördert- manchmal sogar grafisch <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>aus der Naturapotheke schoepfen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 10:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Spätestens seit meinem Aufenthalt in Bahia, habe ich eine Vorliebe für Früchte entwickelt. Gerade im Nordosten gibt es eine riesige Auswahl an tropischen Früchten, die aber auch die unterschiedlichsten Reaktionen im Körper hervorrufen koennen.
So kann man in Tagen, in denen man durchhängt bzw. nach einem arbeitsreichen oder anstrengenden Trainingstag einen sogenannten Açai-Tigel mit Bananen (Melone oder Ananas) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit meinem Aufenthalt in Bahia, habe ich eine Vorliebe für Früchte entwickelt. Gerade im Nordosten gibt es eine riesige Auswahl an tropischen Früchten, die aber auch die unterschiedlichsten Reaktionen im Körper hervorrufen koennen.</p>
<div id="attachment_659" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-659" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2009/04/dsc002611.jpg?w=300" alt="Obsthändler" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Obsthändler</p></div>
<p>So kann man in Tagen, in denen man durchhängt bzw. nach einem arbeitsreichen oder anstrengenden Trainingstag einen sogenannten Açai-Tigel mit Bananen (Melone oder Ananas) geniessen. Mit diesem eisartig servierten Fruchtkompott kehren die aufgebrauchten Kräfte ca. nach einer 1/2 bis 1h wieder zurück. Eine ähnlich belebende Wirkung besitzt auch Maracuja- Fruchtsaft. Allerdings ist Vorsicht! mit den Kernen geboten. Mit ihnen kann man die belebende Wirkung invertieren, weil sie sich als optimale Einschlafhilfe <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  erweisen. Mamão dagegen ist ein perfektes Abführungsmittel, falls einer von euch mal an Verstopfung leiden sollte. Hier gibt es aber noch eine Menge andere Früchte, dessen Geschmack für mich eine ganz neue Erfahrung waren.</p>
<div id="attachment_657" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-657" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2009/04/dsc015551.jpg?w=300" alt="die Mischung macht´s" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">die Mischung macht´s</p></div>
<p>Mein neustes Hobby ist nun, alle möglichen Früchte zusammen zu Fruchtsäften zu verarbeiten. Habt ihr schon mal einen Mango- Melonen- Saft getrunken? Oder einen Maracuja- Bananen- Saft? Aber auch eine einzelne Frucht ist  ein Hochgenuss. Falls ihr mal etwas ausprobieren wollt, hier ein Vorschlag von mir:</p>
<blockquote><p>Man nehme einen Massbecher und fuelle ihn mit Wassermelone bis ca. 600ml auf. Dann gebe man ca. 1200ml Wasser dazu und lasse den Mixer das seinige tun.Wer es suesser mag, reichert den Fruchtsaft noch etwas mit Zucker an. Das Mischungsverhaeltnis koennt ihr aber auch gern anders ansetzen <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>P.S.: Uebrigens wird in Bahia dieser oder andere Fruchtsaefte zusammen mit einem Broetchen mit Magarine gern als Abendbrot serviert.</p></blockquote>
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		<title>Feliz natal</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/12/23/feliz-natal/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 16:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachten einmal anders. Mir ist dieses Jahr bewusst geworden, wie Weihnachten in meinen Kopf mit vielen Traditionen verbunden ist. Sie sind für mich ein fester Bestandteil v0n Weihnachten, wie beispielsweise die Deko (Erzgebirgische Schnitzereien inklusive Räuchermännchen), einem echten Tannenbaum, Stollen, Gebäck, einem heißen Tee oder leckeren Kaffee.
Kaffee haben wir hier auch, doch dieser wird meistens lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weihnachten einmal anders. </strong>Mir ist dieses Jahr bewusst geworden, wie Weihnachten in meinen Kopf mit vielen Traditionen verbunden ist. Sie sind für mich ein fester Bestandteil v0n Weihnachten, wie beispielsweise die Deko (Erzgebirgische Schnitzereien inklusive Räuchermännchen), einem echten Tannenbaum, Stollen, Gebäck, einem heißen Tee oder leckeren Kaffee.</p>
<p>Kaffee haben wir hier auch, doch dieser wird meistens lieber gegen eine eisgekühlte Kokosnuss am Strand oder einen frisch hergestellten Maracuja oder Ananassaft eingetauscht. Wo wir gerade beim Thema Strand sind, so zieht es mich bei Temperaturen von bis zu 40°  immer wieder an die glasklaren Strände von Salvador. Und wenn man man schon einmal da ist, sind die Wellen so verlockend, dass ich inzwischen die ersten Surfversuche unternehme. In den Abendstunden hingegen werden die neusten Bewegungen von Capoeira  am Strand  trainiert bzw. einfach gespielt bis mal wieder eine Abkühlung im Wasser fällig wird. So bald es dunkel wird erscheinen die bunten Weihnachtslichter an den Palmen  bzw. bilden einen durchsichtigen Tannenbaum. Dass es Weihnachtet erkennt man ansonsten nur an der Werbung, den Styroporschnee im Kaufhaus und den Nikolausmützen der Verkäufer.</p>
<p><strong>Weihnachten </strong>ist hier <strong>eine Frage der Religion</strong> und somit auch nicht besonders vordergründig. Stattdessen wünscht man dem diesjährigen Jahr eine gute Reise und veranstaltet viele Feste zum Jahresabschluss.</p>
<p>Was mir dieses Jahr wichtig geworden ist: ich feiere nicht Weihnachten wegen des Konsums und der Tradition, sondern die Geburt Jesus Christus, wodurch sich  in der Welt sehr viel verändert hat. Gott ist Mensch geworden. Er ist ein Gott der Begegnung, welcher sich für uns hingegeben hat am Kreuz, damit wir ihm jeder Zeit begegnen können.</p>
<p>Ich wünsche euch allen das Weihnachten ein Fest der Begegnung wird mit Gott und anderen Menschen und das wir neu ins Staunen geraten, wie groß und doch nahbar unser Gott Jahwe ist.</p>
<p>P.s.: Per Mail wird leider keine persönliche Weihnachtsgrusssendung erfolgen, da meine Adressdatei leider nicht mehr im PC auffindbar ist <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Akte: Wintersemester 2008</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/12/02/akte-wintersemester-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 12:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; wird geschlossen und die Sommerferien stehen vor der Tür. Die Temperaturen sind jetzt meistens 35°+ und eigentlich sind alle in Ferienstimmung. Was bringt der Sommer? 3 Monate Ferien (die Welt entdecken;-)) . Die Brasilianer würden jetzt noch hinzufügen- Strand   .
Diese Woche habe ich 2 Kurse abgeschlossen und die anderen werden die kommende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wird geschlossen und die <strong>Sommerferien</strong> stehen vor der Tür. Die Temperaturen sind jetzt meistens 35°+ und eigentlich sind alle in Ferienstimmung. Was bringt der Sommer? 3 Monate Ferien (die Welt entdecken;-)) . Die Brasilianer würden jetzt noch hinzufügen- Strand <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Diese Woche habe ich 2 Kurse abgeschlossen und die anderen werden die kommende Woche beendet. Dies möchte ich zum Anlass nehmen und auf die letzten 4 Monate zurück schauen, etwas rekapitulieren was ich alles wahrnehmen bzw. lernen durfte. <strong>Mein Semester</strong> bestand aus 4 Kurse an der Uni, sowie einen Sprachkurs und Capoeiratraining. Für die Statistikfans bestand es aus:</p>
<ul>
<li>2 Vorträgen</li>
<li>2 Klausuren</li>
<li>2 Sprachprüfungen</li>
<li>5 Exkursionen</li>
<li>Filmdiskussion</li>
<li>Entwicklung eines kleinen Theaterstückes &amp; dessen Aufführung</li>
<li>6 kleine bis mittlere Hausarbeiten</li>
<li>6x wöchentlich Capoeiratraining.</li>
</ul>
<p>Die <strong>Spracherkenntnisse</strong> erweitern und vertiefen sich ja glücklicherweise mit jeden Gespräch <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Es macht aber auch langsam Spass, wenn Sprache nun nicht mehr nur Barriere ist, sondern wenn man langsam anfängt Lieder, die für einen Improvisiert werden, oder auch kleine Wortspielereien zu verstehen. Nach wie vor stellt die Sprache für mich die größte Herausforderung dar, an der ich mich täglich reibe. Deshalb wird natürlich auch in den Ferien weitertrainiert <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
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		<title>verlängerter Wochenendsausflug ;-)</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/11/19/verlangerter-wochenendsausflug/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 21:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt im Portugiesischen das Wort saudade, welches man mit Fernweh, Heimweh oder einfach Sehnsucht übersetzen kann. Dieses Gefühl was alles umschliesst von &#8220;mich packt die Reiselust&#8221; bis hin zu &#8220;ich will nach Hause!!!&#8221;
Genau dieses packte mich gegen Ende letzter Woche, als ich in meinen Terminkalender schaute und feststellen musste, dass es nur noch wenige Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt im Portugiesischen das Wort saudade, welches man mit Fernweh, Heimweh oder einfach Sehnsucht übersetzen kann. Dieses Gefühl was alles umschliesst von &#8220;mich packt die Reiselust&#8221; bis hin zu &#8220;ich will nach Hause!!!&#8221;</p>
<p>Genau dieses packte mich gegen Ende letzter Woche, als ich in meinen Terminkalender schaute und feststellen musste, dass es nur noch wenige Wochen bis zu den großen heiß erwarteten Sommerferien sind. Meisten bringt der baldige Ferienbeginn auch viele Abgabetermine und Klausuren mit sich. Also sah ich an diesem Wochenende die letze Chance, noch einmal für den Semesterendspurt aufzutanken.</p>
<p>Da ich im Süden Brasilien wohne, liegt <strong>Montevideo</strong> (Hauptstadt von Uruguay) nur eine Nachtfahrt von Porto Alegre entfernt, sodass man mit den ersten Morgenstrahlen bereits auf den Strassen Montevideos wandeln kann. Gedacht- getan, so verbrachte ich den Samstag in Montevideo. Dort erfreute mich, dass trotz wirtschaftlicheren Herausforderungen jeglicher Kultur-&amp; Museumsbesuch unentgeltlich ist. Hier fand ich im nationalen historischen Museum erstmals neben der Europäischen und Nationalen Geschichte auch viele weitere andere Kulturen und ihre Geschichte vertreten. Diese Ausgewogenheit begeisterte mich und ich durfte einiges über die Süd- und Zentralamerikanischen sowie die Asiatischen Kulturen lernen.</p>
<div id="attachment_448" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-448" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01025.jpg?w=300" alt="Montevideo" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Montevideo</p></div>
<p>Mit der Fähre sind es dann nur noch 2 Stunden bis <strong>Buenos Aires </strong>(Hauptstadt Argentiniens). Diese Stadt ist einfach der Hammer!!!! Die erste Stadt in Südamerika, welche eine Spagat zwischen Alt und Modern sehr gut abgefedert hat und nicht einfach nur irgendwie von Wolkenkratzern überschwemmt wurde. Im Goetheinstitut habe ich auch ein wissenschaftliche Vergleichsarbeit zwischen Berlin und B.A. gefunden. Sehr spannend, da auch Geschichtlich manch eine Gemeinsamkeit zwischen beiden Städten besteht. Ihre 13 Mio. Einwohner bekommt man in der Stadt dank der vielen großzügig angelegten Grünflächen kaum zu spüren. B.A. steht für Evita und Tango. Letzteres kann man ausgiebig im Arbeiter- und Künstlerviertel La Boca bewundern. Mich beeindruckte vor allem die Phantasie und die Gastfreundschaft der Buenes Airer! Eine Stadt in der ich mit Sicherheit auch längerfristig leben könnte <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<div id="attachment_449" class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01054.jpg"><img class="size-full wp-image-449" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01054.jpg" alt="B.A." width="288" height="216" /></a><br />
<p class="wp-caption-text">B.A.</p></div>
<div id="attachment_454" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01102.jpg"><img class="size-medium wp-image-454" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01102.jpg?w=300" alt="kreativer B.A.ner" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">kreativer B.A.ner</p></div>
<div id="attachment_452" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01081.jpg"><img class="size-medium wp-image-452" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01081.jpg?w=300" alt="essbare Kreativität for free" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">essbare Kreativität for free</p></div>
<div id="attachment_455" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01245.jpg"><img class="size-medium wp-image-455" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc01245.jpg?w=300" alt="B.A. by night" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">B.A. by night</p></div>
<p>Der einzig zu verzeichnende Verlust ist, dass meine Kamera ungefragt den Geist aufgeben hat- einfach so. Gestärkt mit vielen reichhaltigen Begegnungen und ohne Kamera ;-(, fällt es mir nun leicht den Semesterendspurt anzutreten und die Sommerferien nahen- komischer Weise Weihnachten auch. Dieser Zusammenhang passt gerade noch nicht in meinen Kopf.</p>
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		</item>
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		<title>Die Welt zu Gast bei Freunden- Teil 2</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 22:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass das wirklich so ist, habe ich die letzten 1,5 Wochen ganz oft spüren dürfen. Auf dem Weg nach Rio de Janeiro unternahm ich einen Abstecher nach Paranti. Ein kleines Fischerdorf, dass seinen ganz eigenen Seharm besitzt. Beim Betrachten durch ein Fenster der verschiedensten Kunstwerke, wurde ich mit meinem ganzen Gepäck von der Künstlerin hereingebeten. Nach einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das wirklich so ist, habe ich die letzten 1,5 Wochen ganz oft spüren dürfen. Auf dem Weg nach Rio de Janeiro unternahm ich einen Abstecher nach <strong>Paranti</strong>. Ein kleines Fischerdorf, dass seinen ganz eigenen Seharm besitzt. Beim Betrachten durch ein Fenster der verschiedensten Kunstwerke, wurde ich mit meinem ganzen Gepäck von der Künstlerin hereingebeten. Nach einem kurzen Gespräch stellten wir beide unser Interesse an anderen Kulturen fest und hatten einen regen Austausch. Damit mir die Erkundung der Kleinstadt leichter fiel, durfte ich mein Gepäck bei ihr unterstellen. So konnte ich die Hafenstadt viel besser geniessen und auch weitere Künstler in ihren Ateliers besuchen. Am Abend erhielt ich neben meinen Gepäck auch eine gesunde Wegzerrung <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<div id="attachment_412" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00045.jpg"><img class="size-medium wp-image-412" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00045.jpg?w=300" alt="Parati" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Parati</p></div>
<div id="attachment_414" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc099901.jpg"><img class="size-medium wp-image-414" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc099901.jpg?w=300" alt="Strassenleben" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Strassenleben</p></div>
<p>Am folgenden Tag machte ich mich zur <strong>Ilha Grande</strong> (eine ehemalige Gefängnisinsel) auf, welche einfach atemberaubende Strände besitzt, die von Wald/ Dschungel umgeben sind.</p>
<div id="attachment_415" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00087.jpg"><img class="size-medium wp-image-415" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00087.jpg?w=300" alt="Ilha Grande" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ilha Grande</p></div>
<p>Der Kontrast erfolgte daraufhin in <strong>Rio de Janeiro</strong>. Ein wenig habe ich ja bereits über die Stadt geschrieben. Sie erhielt ihren Namen, als im Januar 1502 Gaspar de Lemos eine große Bucht Brasiliens fand und sie irrtümlich als Fluss identifizierte. Rio war bereits im 17. Jhd., nach Salvador da Bahia und Recife, die drittwichtigste Stadt der Portugiesen in Brasilien. Kurz vor dem Einmarsch von Napoleon in Lissabon floh Portugals Kronprinz Dom João VI. mit seinem gesamten Hofstab nach Brasilien. Dabei verliebte er sich so sehr in die Stadt, dass er seine Regierungstätigkeiten über das vereinigte Königreich Portugals, Brasilien und Algarve von Rio aus verwaltete. Bevor die Regierung in ihre eigens kreierte Hauptstadt Brasilia umzog, blieb Rio bis 1960 die politische Hauptstadt Brasiliens. Durch sehr viele Einwanderungswellen entwickelten sich überall auf den Hügeln Rios Favelas, so dass ein gewisses Gefahrenpotential überall in der Stadt lauert. Da aber Menschen eine Stadt prägen, durfte ich mit Sonja den inneren Atem Rios spüren. Sie zeigte mir die Stadt und angesagte Sambaadressen. Nebenbei haben die Rioanerinnen mir eine Prise Samba mit ins Blut gestreut, wobei ich sie echt für ihre Ausdauer bewundere!!! Für mich war es sehr beeindruckend zu sehen, dass selbst 5 Jährige nicht still stehen können, wenn Nachts gegen 23 Uhr Samba-Live-Musik gespielt wird und die Väter keinen Zweifel dran lassen, dass sie die wahren Prinzessinnen sind.</p>
<div id="attachment_416" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00173.jpg"><img class="size-medium wp-image-416" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00173.jpg?w=300" alt="Bibliothek" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bibliothek</p></div>
<div id="attachment_418" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00170.jpg"><img class="size-medium wp-image-418" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00170.jpg?w=300" alt="Theater und Belas Artes" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Theater und Belas Artes</p></div>
<div id="attachment_419" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00157.jpg"><img class="size-medium wp-image-419" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00157.jpg?w=300" alt="Antike Strassenbahn&amp; moderne Kirche im Hintergrund" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Antike Strassenbahn&amp; moderne Kirche im Hintergrund</p></div>
<div id="attachment_420" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00473.jpg"><img class="size-medium wp-image-420" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00473.jpg?w=300" alt="Christo Redertor" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Christo Redentor</p></div>
<div id="attachment_423" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc004471.jpg"><img class="size-medium wp-image-423" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc004471.jpg?w=300" alt="Aussicht von Christo Redentor" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Aussicht von Christo Redentor</p></div>
<div id="attachment_424" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00426.jpg"><img class="size-medium wp-image-424" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00426.jpg?w=300" alt="Pão de Açucar" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Aussicht vom Pão de Açucar</p></div>
<p>Das Kontrastprogramm dazu war <strong>Ouro Preto</strong>, eine alte Konionalstadt, welche den Reichtum der einstigen Goldfunde widerspiegelt, aber leider auch die Leidensgeschichte vieler Sklaven. Auf den Weg dahin wurde mir die Gastfreundschaft einer deutschen Immigrantin zu teil, welche mir ihr Fahrrad auslieh damit ich ihre Stadt besser erkunden konnte und mich anschliessend zum Mittag einlud, so dass ich den Genuss der ammazonischen Küche kennenlernen durfte. Diese unterscheidet sich sehr stark von dem, was ich bis dahin kennengelernt hatte. Sehr viel Gemüse und fischhaltig mit viel mehr exotischen Früchten, die aber seeeehr lecker schmecken. In Ouro Preto beeindruckte mich am meisten eine Jesusstatue, welche die Liebe Jesus so klar auf den Punkt gebracht hat- wie noch nie zuvor. Der gekreuzigte Jesus umarmt den Sünder und schaut ihn mit liebenden Augen ins Gesicht bzw. weiter zu der Person, welche frontal zu der Statue steht. *Wow* wir haben echt einen Gott der uns ansieht, uns wertschätzt und uns liebt. Wobei diese Liebe über den Tot hinausreicht. Am Abend schloss ich Bekanntschaft mit einem Franzosen und einer Engländerin, die sich in Thailand kennen- und lieben gelernt haben. Gemeinsam verbrachten wir einen bunten Abend im Kreise von Brasilianern. Unser Sprachgewirr war echt spannend, so versuchte der Franzose sich mit den Brasilianern, anhand seiner Muttersprache und ein paar Brocken Reisespanisch,  zu unterhalten &#8211; Aber es funktionierte <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ! Auch erhielt ich, dank eines lieben Brasilianer, eine weitere Einführung in brasilianische Musik. Gemeinsam übersetzten wir etliche Texte und im Anschluss durfte ich mit in der ersten Reihe sitzen, wie er mit seinen Freunden ihre Gedanken des Herzens in Musik verwandelte.</p>
<div id="attachment_425" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00756.jpg"><img class="size-medium wp-image-425" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00756.jpg?w=300" alt="Ouro Preto" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ouro Preto</p></div>
<p>Als kurzen Zwischenstopp steuerte ich <strong>Brasilia</strong> an, doch selbst das hat sich noch nicht einmal gelohnt. Brasilia ist eine der Fussgängerunfreundlichsten Städte, die ich bis jetzt kennen gelernt habe. Nicht nur das die Gebäude sehr weit voneinander entfernt liegen, so zäumen viel grosse umbeschattete Plätze die Zwischenräume. Doch junge Einheimische lieben ihre Stadt trotz allem, vielleicht gerade auch wegen ihrer Einmaligkeit. Diese Stadt wird gern als die Stadt des 3. Jahrtausends bezeichnet und ist eine Erfindung des Architekten Oskar Niemeyers. Sie wurde innerhalb von 41 Monaten aus den Boden gestampft und besitzt somit keinerlei Geschichte, was man leider zu spüren bekommt. Noch heute wird nach den Plänen von Niemeyers in Brasilia weitergebaut. So gibt es strikte Vorgaben, damit die &#8220;historische Stadt&#8221; als Grundriss eines Flugzeuges erhalten bleibt. Am 21. April 1960 fand offizielle Verlegung der Hauptstadt ins Landesinnere nach Brasiliá statt.</p>
<div id="attachment_426" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00801.jpg"><img class="size-medium wp-image-426" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00801.jpg?w=300" alt="Kongress" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kongress</p></div>
<div id="attachment_427" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00823.jpg"><img class="size-medium wp-image-427" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00823.jpg?w=300" alt="Katedrale" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Katedrale</p></div>
<p>Die letzten Tage meines eigentlich ungeplanten Reisens verbrachte ich im <strong>Pantanal</strong>. Eine Zeit die ich echt nicht missen möchte und dich mich auch sehr geprägt hat. So war es wie ein &#8220;Sommerlager für Fortgeschrittene&#8221;, abei dem ich als Teilnehmer dabei war. Auf unserem Plan stand eine Dschungelwanderung, Jeep- und Wasserboottour, Angeln und wenn man mehr Zeit hatte auch ein Ausritt in die umliegenden Feuchtgebiete.  Ich durfte meinen ersten Piranhafisch angeln unter der Beobachtung von Kaimane, mit denen man -wer mag- schwimmen konnte. Außerdem konnte ich Bekanntschaft schliessen mit:</p>
<div id="attachment_430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 312px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00914.jpg"><img class="size-full wp-image-430" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00914.jpg" alt="Ara" width="302" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Ara</p></div>
<div id="attachment_428" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00897.jpg"><img class="size-medium wp-image-428" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00897.jpg?w=300" alt="Tukan" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tukan</p></div>
<div id="attachment_431" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00948.jpg"><img class="size-medium wp-image-431" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00948.jpg?w=300" alt="Affenmama" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Affenmama</p></div>
<p><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00957.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-432" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00957.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<div id="attachment_433" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00993.jpg"><img class="size-medium wp-image-433" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00993.jpg?w=300" alt="Jabiru" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Jabiru</p></div>
<div id="attachment_437" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc010051.jpg"><img class="size-medium wp-image-437" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc010051.jpg?w=300" alt="Kaiman" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kaiman</p></div>
<div id="attachment_436" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00985.jpg"><img class="size-medium wp-image-436" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/11/dsc00985.jpg?w=300" alt="Pantanal" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Pantanal</p></div>
<p>(Quellen: Lonely Planet: Brasilien, Juni 2008)</p>
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		<title>Das Leben</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 07:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; spielt manchmal anders, als man denkt. So ziehe ich jedenfalls das Fazit von meinen kurzweiligen Praktikum bei der Cena. Bereits nach 5 Tagen bin ich wieder gegangen, mit sehr vielen Eindrücken, Erlebnissen und viel Stoff zum Nachdenken. Gelernt habe ich viel und es hat mir auch einen Anstoß für ein eventuelles Diplomarbeitsthema gegeben. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; spielt manchmal anders, als man denkt. So ziehe ich jedenfalls das Fazit von meinen kurzweiligen Praktikum bei der Cena. Bereits nach 5 Tagen bin ich wieder gegangen, mit sehr vielen Eindrücken, Erlebnissen und viel Stoff zum Nachdenken. Gelernt habe ich viel und es hat mir auch einen Anstoß für ein eventuelles Diplomarbeitsthema gegeben. Die Kürze der Begegnung hat verschiedene Gründe, aber es ist gut so, wie es ist.</p>
<p><span id="more-358"></span></p>
<p>Zur Verdauung habe ich mich erstmal in die Natur zurückgezogen, wobei ich viel nachdenken konnte und mir über manch eine Sache Gedanken gemacht habe. Ich denke, das eine oder andere wird sich hier noch in zukünftigen Beiträgen wiederfinden.</p>
<p>Nun aber zu <strong>São Paulo</strong> an sich. Diese Stadt beherbergt ca. 20 Millionen Menschen und ist damit die drittgrößte Metropole der Welt. Bereits 1554 wurde sie von einem Jesuiten gegründet und war für ca. 300 Jahre ein kleines Provinznest. Im Zuge des Goldrausches, Mineralabbaus sowie des Kaffee- und Zuckeranbaus wuchs die Stadt zunehmend. Mit der Unabhängigkeit Brasiliens 1822 wurde São Paulo die Hauptstadt eines Bundesstaates. Mit der Abschaffung der Sklaverei 1888 wurde São Paulo Ziel von vielen Immigranten. Daraus erwuchs bis heute eine Bunte Mischung aus der ganzen Welt. In den 80igern war es die am schnellsten wachsende Stadt der Welt. So lebt z.B. auch die größte japanische Gemeinde außerhalb Japans in Sampa (São Paulo) mit 1,5 Japanern. Das spiegelt sich auch in den Kniggen Sampas wieder. Heute ist Samba ein etabbliertes Finanz-, Instustrie und Kulturzentrum.</p>
<div id="attachment_365" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09901.jpg"><img class="size-medium wp-image-365" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09901.jpg?w=300" alt="Theatro Municipal" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Theatro Municipal</p></div>
<div id="attachment_366" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09903.jpg"><img class="size-medium wp-image-366" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09903.jpg?w=300" alt="erstes Hochhaus Sampas" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">erstes Hochhaus Sampas</p></div>
<div id="attachment_367" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09807.jpg"><img class="size-medium wp-image-367" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/10/dsc09807.jpg?w=300" alt="Sampa" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sampa</p></div>
<p>Zwischenzeitlich habe ich <strong>Sampa verlassen</strong> und bin nach <strong>Rio de Janeiro</strong> weitergezogen. Hier fühle ich mich &#8211; mit Samba verglichen &#8211; nicht ganz so sicher. Diese beiden Städte Konkurieren auch gerne miteinander, weshalb ich jetzt bewusst im Vergleich weiter schreibe. Beide Städte haben eine schöne Altstadt, die durch die Modernen Riesen leider nur noch stellenweise zur Geltung kommt. Lustig finde ich, dass man in Rio in der Metro klassische Musik zu hören bekommt, während in São Paulo an fast jeder Metrostation ein Taschenbuchautomat vorhanden ist. Das Metronetz in São Paulo ist sehr viel weiter ausgebildet und auch Zugfahrten sind im Preis mit inbegriffen, dagegen ist der Preis der Metro in Rio deftig. In beiden Orten gibt es viel zu sehen und eine für Brasilien sehr ausgeprägte Kultur. So wurden beide Theater nach europäischem Vorbild gebaut. Am Sonntagnachmittag ist der Museumsbesuch in Rio frei <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Gott hat seinen Humor mir gegenüber in sofern bewiesen, dass ich ganz viele Juden in São Paulo kennengelernt habe und durch Zufall 2 Israelische Museen von innen sehen konnte. Cool fand ich auch eine Begegnung mit einem alten Bekannten, den ich in Israel kennengelernt habe. Er hatte mich in Lebenskunde und Englisch unterrichtet. In Rio gab es einen herzlichen Willkommensempfang und ich darf dank Couchsurfing hier bis zu einem ganzen Monat verbringen &#8211; Wenn das nicht gelebte Gastfreundschaft ist!!!!</p>
<p>(Quellen: Lonely Planet: Brasilien, Juni 2008)</p>
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		<title>Ausgleich</title>
		<link>http://blog.strebar.de/mandelzweig/2008/09/28/ausgleich/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 17:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ist es fast unmöglich Wege zu Fuß zurückzulegen - weil es fast immer jemanden gibt, der sich um einen sorgt und mich mit dem Auto von A nach B bringt &#8211; deshalb habe ich dringend einen sportlichen Ausgleich gesucht und ihn nun auch gefunden. Geht man durch die Straßen und schaut den Kindern beim Spiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist es fast unmöglich Wege zu Fuß zurückzulegen - weil es fast immer jemanden gibt, der sich um einen sorgt und mich mit dem Auto von A nach B bringt &#8211; deshalb habe ich dringend einen sportlichen Ausgleich gesucht und ihn nun auch gefunden. Geht man durch die Straßen und schaut den Kindern beim Spiel zu, dann lassen sich immer wieder Züge von angewandter Caporeia finden. Auch Jugendliche und Erwachsene praktizieren Caporeia im Park. Momentan werde ich in die Orte und Zeiten der aktiven Caporaisten eingeweiht.</p>
<p><span id="more-286"></span></p>
<p><strong>CAPOEIRA</strong> eine akrobatischer Tanz, welcher Kampf, Tanz und Spiel in sich vereint. Zur Entstehung gibt es 2 Hauptthesen. Während die eine große Schule Capoeira Angola, dem Namen nach glaubt, daß Capoeira in Angola entstand, so vertritt die andere Schule (Regional), daß Capoeira aus den Plantagenfeldern Brasiliens kommt. Das sportliche Spiel wird mit Musikinstrumenten und Gesang begleitet und innerhalb einer Roda (Kreis) ausgetragen. Wobei es grundsätzlich keinen klaren Sieger oder Verlierer gibt. Der Gesang besteht sowohl  aus alten  Sklavenliedern, als auch aus modernen sowie spontan gedichteten Liedern.</p>
<p>Einen kleinen Einblick in den Sport könnt ihr hier erhalten (<strong>Achtung!</strong> ist <strong>nicht 100% koscher!</strong> Vielleicht ist es empfehlenswert für manch einen Mann, sich auf das untere Video zu beschränken (bzw. auf den Film &#8221;Only the Strong&#8221; aus dem Jahr 1993):</p>
<p>[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=vwG7JwXtUSI]</p>
<p>Ob ich jemals so gut werde wie diese Frau, ist fragwürdig. Dafür ist der Dauermuskelkater ab sofort mein neuer, treuer Belgeiter - macht aber enormen Spaß.</p>
<p>[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Z8xxgFpK-NM&amp;feature=related]</p>
<p>Abschliessend noch die <strong>mündlich überlieferten Spielregeln</strong> von Mastro Bimba, der die erste Capoeiraschule gegründet hat. Die Regeln ergeben hier absolut einen Sinn!!!</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>1. Não dobre esquinas</strong>. <span style="font-weight:normal">Schneide keine Häuserecken (Gehe immer mit etwas Abstand zur Häuserwand um eine Ecke, um immer sehen zu können, was Dich dort erwartet).<br />
</span><strong>2. Na casa dos outros, se for dormir, durma com um olho fechado e outro aberto.</strong> <span style="font-weight:normal">Wenn Du im Haus eines anderen schläfst, schlafe mit einem offenen und einem geschlossenen Auge.</span><br />
<strong>3. Não passe debaixa de árvores frondosas á noite. </strong><span style="font-weight:normal">Gehe nachts nicht unter dicht belaubten Bäumen.</span><br />
<strong>4. Não sente de costas pra rua em lugar algum. </strong><span style="font-weight:normal">Setze Dich nicht mit dem Rücken zur Straße.</span><br />
<strong>5. Não ande em ruas escuras.</strong> <span style="font-weight:normal">Laufe nicht in dunklen Straßen.</span><br />
<strong>6. Seguro morreu de velho. </strong><span style="font-weight:normal">Sicher währt am längsten.</span><br />
<strong>7. Na roda, se cochilar o cachimbo cai. </strong><span style="font-weight:normal">Wenn man in der Roda schläft, fällt die Pfeife.</span><br />
<strong>8. Deixe de fumar. È proibido fumar durante os treinos. <span style="font-weight:normal">Gib das Rauchen auf. Es ist verboten, während des Trainings zu rauchen.</span></strong></p>
<p><strong>9. Deixe de beber. O uso do álcool prejudica o metabolismo. <span style="font-weight:normal">Gib das Trinken auf. Der Genuss von Alkohol beeinträchtigt den Stoffwechsel.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal"><strong>10. Evite demonstrar aos seus amigos de fora da roda de capoeira os seus progressos. Lembre-se de que a surpresa é a melhor aliada na luta.  <span style="font-weight:normal">Vermeide es, deinen Freunden außerhalb der Roda deine Fortschritte zu zeigen. Denk daran, daß die Überraschung dein bester Verbündeter im Kampf ist.</span></strong></span></strong></p>
<p><strong>11. Evite conversar durante os treinos. Você está pagando pelo tempo que passa na academia e observando os outros lutadores aprenderá mais. </strong>Vermeide es, während des Trainings zu schwätzen. Du bezahlst für die Zeit, die Du in der Akademie verbringst und beim Beobachten der anderen Kämpfer, kannst du viel lernen.</p>
<p><strong>12. Gingue sempre </strong>Immer Ginga. (Übe ständig die Ginga)</p>
<p><strong>13. Pratique, diaramente, os exercícios fundamentais. </strong>Trainiere täglich die Basis-Techniken</p>
<p><strong>14. Não tenha medo se aproximar do oponente. Quanto mais próximo se mantiver, mais aprenderá. </strong>Habe keine Furcht, dich dem Gegner zu nähern. Je näher Du an ihm dran bist, desto mehr kannst Du lernen.<br />
<strong><br />
15. Conserve sempre o corpo relaxado. </strong>Lass den Körper immer entspannt.</p>
<p><strong>16. È melhor apanhar na roda do que na rua. </strong>Es ist besser sich in der Roda zu schlagen, als auf der Straße.</p>
<p>(Quelle: http://capoeiranetz.de/capoeira_8.php, 22.07.2008)</p>
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		<title>Abenteuer Küche</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 10:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>

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		<description><![CDATA[In Brasilien hat das Wasser leider nicht Trinkwasserqualität, so daß man bereits vor dem Loslegen in der Küche überlegen sollte, wofür man das Wasser braucht. Wie verwöhnt wir in Deutschland sind, merkt man bekanntlich erst in der Fremde  . Hier kommt  normalerweise nur kaltes Wasser aus der Leitung (Ich habe das große Glück, dass bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Brasilien hat das<strong> Wasser leider nicht Trinkwasserqualität</strong>, so daß man bereits vor dem Loslegen in der Küche überlegen sollte, wofür man das Wasser braucht. Wie verwöhnt wir in Deutschland sind, merkt man bekanntlich erst in der Fremde <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Hier kommt  normalerweise nur kaltes Wasser aus der Leitung (Ich habe das große Glück, dass bei uns Zu Hause auch warmes Wasser fließt- was für ein Segen!!!). Anfangs habe ich mich noch auf die Suche eines Wasserkochers begeben &#8211; doch Fehlanzeige. In Brasilien wird das Wasser im Kessel  auf dem Gasherd erhitzt, um  anschließend Kaffee oder Tee zu kochen. Die besser gestellten Familien erfreuen sich am Besitz einer Mikrowelle, die dann sehr häufig zum Einsatz gelangt. Auch habe ich die Erfindung des Geschirrspüler wieder ganz neu schätzen gelernt. Wenn man nach einem Mittagessen Berge von fettigen Geschirr vorfindet und kein warmes Wasser in Aussicht ist, weiß man, wie vorteilhaft ein Geschirrspüler wäre. Um so mehr schätzt man dann den lieben Hinweis, daß die Frauen heute mal einen freien Nachmittag haben <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  und die Männer sich ins Kampffeld Küche begeben.</p>
<p>Anders als bei uns werden die <strong>&#8220;normalen&#8221; Teller &#8211; die Mittagsteller</strong>, hier  immer zum Einsatz gebracht. Das ist aber bei den Verzehrmengen auch nicht verwunderlich. Ich höre  mir immer wieder an, was für ein schlechter Esser ich sei und das man nach 5 bis 6 Stücken Pizza doch nicht satt sein könne. Beim <strong>alltäglichen Besteck</strong> wird das <strong>Fleischmesser</strong> verwendet. Das spricht auf jeden Fall für den hier vorhanden Fleischkonsum <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das <strong>Essen</strong> an sich besteht obligatorisch immer aus <strong>Reis und schwarzen Bohnen</strong>. Dazu kommt <strong>1 bis 2mal täglich Fleisch</strong> (also nichts für Vegetarier), was teilweise auch gleich die ganze Mahlzeit sein kann. Mit etwas Glück gesellen sich dazu noch Salat und Tomaten. Gemüse variiert genauso wie der Nachtisch. Für mich  haben sich als typisch südamerikanisch Pastellen herauskristallisiert. Die Füllung variiert von herzhaft bis süß. So kann darin alles enthalten sein: Käse, Fleisch, Hähnchen-Ei-Kräuter, Marmelade, Schokolade etc&#8230;</p>
<div id="attachment_280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 220px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc09106.jpg"><img class="size-medium wp-image-280" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc09106.jpg?w=300" alt="Pastellas" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Pastellas</p></div>
<p><span id="more-243"></span></p>
<p>Grundsätzlich gibt es nichts, was es nicht gibt. Das habe ich an Hand von Pizza gelernt. So gibt es Pizza mit: Feigen, Salatblätter, Hähnchenherzen, Gulasch, und uns schon eher bekannten Krabben, aber auch Eispizzas (z.B. Bananensplit, mit Schokoladen-Erdbeeren, Kokosnuss, Haselnuss, Bananen&#8230;. )=&gt; die Aufzählung ist noch lange nicht vollständig.</p>
<div id="attachment_278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08217.jpg"><img class="size-medium wp-image-278" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08217.jpg?w=300" alt="Pizzaabend" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Pizzaabend</p></div>
<div id="attachment_281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08218.jpg"></a></p>
<p><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08218.jpg"><img class="size-medium wp-image-281" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08218.jpg?w=300" alt=" und es gab noch mehr Pizzen an diesem Abend..." width="300" height="225" /></a></p>
<p><p class="wp-caption-text"> und es gab noch mehr Pizzen an diesem Abend...</p></div>
<div>Aber ehrlich gesagt, wird  meines Erachtens hier mehr weggegangen als selbst gekocht. So gibt es bereits für den kleinen Geldbeutel Allyoucaneat- Restaurants. Das Angebot ist riesig! Es gibt  so genannte <strong>Churrascarias</strong>. Dort gibt es neben einem reichhaltigen Buffet <strong>Fleisch ohne Ende</strong>. Immer wieder kommen Kellner an den Tisch und bieten einen die unterschiedlichsten, frisch vom Grill zubereiteten Fleischarten an.</div>
<div id="attachment_282" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08220.jpg"><img class="size-medium wp-image-282" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08220.jpg?w=300" alt="Churrasco" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Churrasco</p></div>
<div>Ergo- <strong>Brasilien ist kein Land für Vegetarier!!!</strong> Aber fast vergessen scheinen die leckeren hier wachsenden Früchte, angefangen von süßen Bananen, Papaya über Ananas bis hin zu Mango und Erdbeeren zu sein. So kann man sich beispielsweise das ganze Jahr über in Paraguay mit Erdbeeren den Magen voll schlagen.</div>
<div id="attachment_277" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08512.jpg"><img class="size-medium wp-image-277" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08512.jpg?w=300" alt="Erdbeermarkt Paraguay" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Erdbeermarkt Paraguay</p></div>
<p>P.S.: Durch das eigene, praktische Erleben am Tatort &#8220;Küche&#8221;, werden viele Erzählungen aus der Generation meiner Großeltern sehr viel lebendiger für mich.</p>
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		<title>Kontextualisierung- die Freiheit des anders sein</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mandelzweig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich bereits seit einem Monat in Porto Alegre wohne und dabei die Stadt und Leute etwas näher kennenlernen durfte, nutzte ich die &#8220;Woche der Beobachtung&#8221; um mich auf eine kleine Reise zu begeben.
So begann das Abenteuer mit einer Nachtfahrt zu den ehemaligen Jesuitenmissionen am anderen Ende des Bundeslandes Rio Grande do Sul, sowie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich bereits seit einem Monat in Porto Alegre wohne und dabei die Stadt und Leute etwas näher kennenlernen durfte, nutzte ich die &#8220;Woche der Beobachtung&#8221; um mich auf eine kleine Reise zu begeben.</p>
<p>So begann das Abenteuer mit einer Nachtfahrt zu den <strong>ehemaligen Jesuitenmissionen</strong> am anderen Ende des Bundeslandes Rio Grande do Sul, sowie in Argentinien. 1608 haben die Jesuiten, auf Befehl des Gouverneurs der spanischen Provinz Paraguay, für mehre Jahrhunderte kontextualisiert das Evangelium den hier ansässigen Tupis und Guaranis gebracht, ohne dabei die Kultur oder Sprache zu vernichten. Die so genannten Missionen wurden für die Gegend zu <strong>kulturellen, intellektuellen und religiösen Zentren</strong> ihre Zeit. Hier entstand auch das Schriftbild der Tupi-Guarani-Sprache.</p>
<p>Die Missionen mussten mit ihren modernen Ansichten einen 2 Frontenkrieg führen, einmal gegenüber den Goldsuchern und Sklavenhändlern von Sao Paulo, die auf der Suche nach billigen Arbeitskräften und den Großen Geschäft waren, und vor den aussendenden Herrschaften Roms, Spanien und Portugals, die mit den frei denkenden Jesuiten aneckten.</p>
<div id="attachment_218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08377.jpg"><img class="size-medium wp-image-218" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08377.jpg?w=300" alt="São Miguel das Missões" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">São Miguel das Missões</p></div>
<p><span id="more-207"></span></p>
<div id="attachment_219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08380.jpg"><img class="size-medium wp-image-219" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08380.jpg?w=300" alt="São Miguel das Missões" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">São Miguel das Missões</p></div>
<div id="attachment_220" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08409.jpg"><img class="size-medium wp-image-220" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08409.jpg?w=300" alt="São Miguel das Missões" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">São Miguel das Missões</p></div>
<p>Letztendlich wurden die Missionen durch einen politischen Schachzug (1970 Vertrag von Madrid=&gt; Missionen gingen vom Spanischen in den Portugisischen Besitz über) zu Fall gebracht, so dass die Jesuiten den Indianern keinen rechtlichen Schutz mehr vor den Indianern bieten konnten. Das Ganze endete in einem Widerstand der Missionen, welcher Blutig niedergeschlagen wurde und die überlebenden Indianer wurden anschliessend verskalt. Viele klugen Köpfe (von Voltaire bis Montesquieu) bewerteten die Missionen als sehr positiv und eine gelungene Kontextualisierung.</p>
<div id="attachment_221" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08446.jpg"><img class="size-medium wp-image-221" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08446.jpg?w=300" alt="San Ignacio Mini" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">San Ignacio Mini</p></div>
<p>Auch wenn auf mich die roten barocken Bauwerke auf roten Boden nicht ganz so kontextualisiert wirkten, so haben sie doch sehr viel positives Hinterlassen und sind eine Herausforderung für uns unser Christsein heute Kulturrelevant zu leben. Seit den 80iger Jahren zählen die Missionen auch zum Weltkulturerbe der Unesco. Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann sich die Verfilmung &#8221;the missions&#8221; (1986) von Robert De Niro und Jeremy Irons anschauen.</p>
<p>Als nächstes steuerte ich die<strong> Hauptstadt Paraguays &#8211; Asunción</strong> an. Für mich am auffälligsten war das Asunción eine Vielzahl von Jugendstil Häusern aufweist. Diese Stadt lernte ich auf eine ganz andere Weise kennen, nämlich durch den Blickwinkel von Einheimischen. Ich habe hier zum erstenmal Couchsurfing ausprobiert und muss sagen, dass ich begeistert bin <img src='http://blog.strebar.de/mandelzweig/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Neben der Stadt selbst, konnte ich so auch das Umland kennenlernen und habe auch einen vielfältigen Einblick in die Kultur Dank der einheimischen Gastgeber erhalten.</p>
<div id="attachment_223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08531.jpg"><img class="size-medium wp-image-223" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08531.jpg?w=300" alt="Asuncion" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Asuncion</p></div>
<p>Nach einer 7 Stündigen Fahrt bin ich bei einem weiteren Highlight meiner Reise angelangt: <strong>Filadelfia- eine mitten in Chaco</strong> (Svanne) liegende Stadt. Diese <strong>ursprünglich deutsche Mennonitienkolonie</strong> ist heute durchmischt mit Paragauyern und Indianern. Bei letzterem durfte ich 2 Tage im Reservat mit unterwegs sein, was mich tief beeindruckt hat. Jeder <strong>Indianerstamm</strong> hat seine eigene Identitaet, auch wenn er sich weiterentwickelt hat und mehr oder weniger sesshaft wurde.</p>
<div id="attachment_225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08694.jpg"><img class="size-medium wp-image-225" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08694.jpg?w=300" alt="im Chaco" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">im Chaco</p></div>
<div id="attachment_224" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08628.jpg"><img class="size-medium wp-image-224" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08628.jpg?w=300" alt="Chaco- Indianer" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Chaco- Indianer</p></div>
<p>Nebenbei habe ich auch die Bekanntschaft mit Panzerschweinen, diversen Vögeln, Straussen, Megaheuschrecken, Termiten, Papageien, wunderschoenen Schmetterlingen, einem Skorpion sowie einer Klapperschlange gemacht. Bei der Schlange erhielt ich eine fachmännische Einführung, im professioneller Beseitigung dieser von mir so geliebten Tiere. In der Hoffnung, dass ich es nie selbst anwenden muss und es meine erste und hoffentlich letzte Schlangenerfahrung hier war. Übrigens hat man nach so einem Biss gerade mal 4 Stunden Zeit, um ein Gegenserum einzunehmen. Eine ganz eigene Erfahrung war für mich der nächtliche Sternenhimmel im Chaco, wobei die Milchstrasse so richtig klar herausstach.</p>
<p>Die Reise wurde schließlich durch die Wasserfälle Foz Iguaçu abgerundet. Sie sind grösser als die Niagarafälle und breiter als die Victoriafälle. Sie sind mehr als 3 km breit, 80m hoch und bestehen aus 275 einzelnen Wasserfällen. Die intensivste Erfahrung ist es auf den Stegen in die Fälle hineinzulaufen, auch wenn man anschliessend total nass aber überglücklich wieder ans Ufer kommt. Nach 16 Stunden Busfahrt bin ich nun wieder wohlbehalten in POA angekommen und der Unialltag hat mich wieder.</p>
<p>Was bleibt sind ein Blumenstrauß der unterschiedlichsten Eindrücke und die Frage, wie Kontextualisierung der Kulturen gelebt werden kann. Wo endet die Freiheit des anderen bzw. meine eigene.</p>
<div id="attachment_226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08892.jpg"><img class="size-medium wp-image-226" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08892.jpg?w=300" alt="Foz do Iguaçu" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foz do Iguaçu</p></div>
<div id="attachment_228" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08929.jpg"><img class="size-medium wp-image-228" src="http://mandelzweig.files.wordpress.com/2008/09/dsc08929.jpg?w=300" alt="Foz do Iguaçu" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foz do Iguaçu</p></div>
<p>(Vgl. Lonely Planet: <em>Brasilien</em>, deutsche Ausgabe: Juni 2008.)</p>
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