und das mit Gott rund um die Welt

Chicken and Eagles

„Der Geist, den Gott uns gegeben hat, macht uns nicht zaghaft, sondern gibt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit.“ (2 Tim 1,7)

>>Kurz bevor ich nach Australien geflogen bin, habe ich mit einer Mentorin über meine Träume und Pläne gesprochen. Als ich ihr meine Zweifel und Unsicherheiten vorjammerte, sagte sie so etwas wie: „Sara, du musst dich entscheiden: Entweder du bist ein Huhn und bleibst in deinem Stall, wühlst im Allbekannten und machst viel Lärm um Nichts, oder du wirst ein Adler und vertraust darauf, dass Gott dich tragen wird und entdeckst mit ihm zusammen die Welt hinter deinem Horizont.“ Ich weiß, was ich will: Fliegen und Gottes übernatürliche Kraft erleben! Diese Entscheidung treffe ich oft, immer wieder: Keine Angst zu haben, sondern zu vertrauen. Was haben wir zu verlieren?” Sara Lorenz (www.saralorenz.de)<<

Momentan befinde ich mich in Brasilien oder auf Reisen :) , was zur Folge hat,  daß Menschen mir gegenüber immer wieder ihre Bewunderung über meinen Mut zum Ausdruck bringen.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht, weil ich mich ehrlich gesagt gar nicht so mutig finde. Wenn ich mich in den Bus setzte und in die nächste Stadt fahre, bzw. mich ins Flugzeug setze und ein anderes Land betrete,  finde ich es viel, viel mutiger über Jahre hinweg treu und gewissenhaft den gleichen Dienst zu tun, sich ehrlich einander zu begegnen und gemeinsam an Schwächen zu arbeiten- kurz: authentisch an einem Ort für lange Zeit zu sein und zu meinen Schwächen, Überzeugungen und Grenzen zu stehen.

Mut ist fuer mich immer wieder ein spannendes Thema, welches mich  zum Nachdenken bringt. Ist es mutig, in einer anderen Sprache oder einem anderen Kulturkontext zu studieren? Einfach mal etwas auszuprobieren? Seine Grenzen zu erweitern bzw. sich einfach mal von Gott ueberraschen zu lassen?

Auf den Spuren des Mutes ist mir eines ganz wichtig geworden, was mir auch echten Mut abfordert: Gott Raum zu geben, meine Haende zu oeffnen und einfach mal stehen zu bleiben, hinzuhoeren, ehrlich zu werden, mein Herz beuehren zu lassen und zu mir zu stehen.

Ich wuensche mir ein weiches Herz, dass sich lieben lassen kann und bereit ist, andere zu lieben! Anzunehmen und Abzugeben! Ein tiefes Vertrauen, das Flügel wachsen lässt für aktuelle, nicht absehbare Situationen und einen festen Glauben, dass Gott in allem der Handelnde bleibt!

April 1st, 2009 at 08:59


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