Jesus bewegt und macht reich an Liebe
So lautete das diesjährige Motto des Dillenburger Jugendtages und des Christivals. Keine Ahnung warum, aber mein Bauchgefühl meldete sich zu Wort, so dass ich – mehr oder minder spontan – beiden Veranstaltungen beigewohnt habe.
Mein Bauchgefühl lag auch richtig. Diese Tage hatten Tiefgang und beinhalteten tiefgreifende und herausfordernde Themen zugleich für mich.
Was heißt es, dass Jesus uns reich an Liebe macht? Wissen wir dass – und nicht nur mit dem Kopf? Und vor allem spürt es unser Umfeld, dass wir sogar diese Liebe mit anderen teilen? Da stellt sich die Frage, mit wem sollte ich diese Liebe teilen? Mit meinem Nächsten? – Doch wer ist mein Nächster? (Und dass sind nicht nur unsere Freunde
.
Der Jugendtag forderte uns stark heraus, uns “volllaufenen” zu lassen mit der Liebe Gottes und diese dann mit anderen zu teilen; Liebe praktisch/konkret werden zu lassen.
Auf dem Jugendtag beschäftigte uns am Abend das Thema: Verfolgte Christen. Dabei wurde mir das erste Mal richtig bewusst, dass wir zu einer Minderheit der Christen gehören, denen es sooo gut geht!!!!
Dies unterstrichen auch die Wiederstände bei dem Christival, welche jedoch stark im Rahmen blieben. Was mich allerdings etwas traurig gemacht hat, war der doch sehr einseitig und stark polemische Artikel im Spiegel. Wie lange haben wir noch die Freiheit, unseren Glauben öffentlich Leben zu dürfen, ohne sofort gebrandmarkt und stigmatisiert zu werden? Ich finde es herausfordernd zu sehen, wie weit unsere Toleranz reicht, wie sie auf der einen Seite eingefordert wird und nebenbei auf der anderen Seite gegenüber Andersdenkenden wiederum abgesprochen wird. *Schon komisch*
Das Christival schlug insgesamt in die gleiche Kerbe ein, wie der Jugendtag und stellte die gleiche Herausforderung für mich dar. Was heißt es tätige Liebe zu lieben? Auch wurde ich stark bewegt bei dem Thema Verfolgte Christen. Seit meinem letzten Jerusalemaufenthalt erfahre ich praktisch, was es heißt: “Geht hin in alle Welt!” Leider können ja nicht alle in Jerusalem wohnen und Jesus hat uns gesandt bis in den letzten Winkel der Welt. Das umschließt nicht nur Deutschland und momentan speziell Giessen, sondern auch die Gebiete, wo es nicht so gern gesehen wird, dass man an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt.
Ein Lied welches mich gerade in der letzten Zeit geprägt hat und sich zu einem Ohrwurm weiterentwickelte, stammt von Matt Redman:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=SIAdgLR1ZGw&feature=related]
Bin gespannt wie es weiter geht!
P.S.: Momentan geniesse ich einfach nur das Wetter! Wenn das nicht ein Meisterwerk an Schöpfung ist. Ehre, dem der es geschaffen hat. ES WIRD SOMMER!!!!!!
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